Das Outback-Mysterium

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„Dubios. Das Outback-Mysterium ist der erste Teil von Klaus Killians Australien Trilogie Foto: wb

Autor Klaus Killian ermittelt auf den Spuren einer preußischen Expedition

Hamburg Eine Expedition verschwindet spurlos und mittendrin ein deutscher Entdecker, den hierzulande kaum jemand kennt. Das ist der brisante Stoff, aus dem Autor und Journalist Klaus Killian seinen Roman „Dubios – Das Outback-Mysterium“ entwickelt hat. Mitten in der Einöde Australiens verschwindet 1848 die Expedition des preußischen Geologen, Biologen und Forschungsreisenden Ludwig Leichhardt auf dem Weg zwischen Sydney und Perth mit seiner ganzen Mannschaft und rund einhundert Tieren. Mehrere Suchaktionen konnten in den folgenden Jahren bis ins 20. Jahrhundert nichts über das Verschwinden der Expedtion ermitteln. Leichhardt (1813 bis 1848) wird von National Geographic unter den 100 bedeutensten Entdecker der Welt geführt. Er hatte als erster Europäer die 5.000 Kilometer lange Strecke von Brisbane im Osten Australiens nach Darwin im Norden bewältigt. Auf der Reise zwischen dem Osten und Westen des Kontinents scheiterte er auf mysteriöse Art und Weise. Klaus Killian ist „Australien mit dem Herzen verbunden“. Von 1972 bis 1975 hatte der bei Hamburg lebende Autor in Australien gearbeitet. „Der Finger auf der Landkarte hatte ihn auf den fünften Kontinent gebracht. Seitdem sind er und seine Frau Fans des fünften Kontinents, kennen nahezu jede Ecke dort und bereisen das Land regelmäßig. Dubios ist der erste Teil einer Trilogie über Australien. Die Person des Forschers Leichthardt hat Killian gereizt, weil er „nicht der typische Entdecker“ war, so der Autor. Er hat Geologie und Biologie studiert und auf seinen Reisen durch Australien umfangreiche Aufzeichnungen über Flora und Fauna des damals noch weitgehend unbekannten Kontinents gemacht. „Das hat mich fasziniert“, erzählt Killian, der ermittelte, dass Leichthardt als Deutscher Schwierigkeiten im britischen Australien hatte. Killians Roman handelt von fünf Australien-Experten, die mit heutiger IT-Technik, Datenanalyse und Profiling das Rätsel der Leichthardt-Expedition lösen sollen. Ein Historiker aus Prag, eine chinesische Geologin, ein australischer Ureinwohner, eine Kriminologie-Studentin aus der Schweiz und ein deutscher Journalist machen sich auf den Weg. Allen winken jeweils eine Million US-Dollar, wenn das Geheimnis gelöst wird. Sie finden heraus, dass Leichthardt auch mit zwei dubiosen Abenteurern unterwegs war. War es ein Mordkomplott oder wollte Leichthardt etwa selbst verschwinden? Er hatte sich für die Urweinwohner Australiens eingesetzt. Während die Experten tagen, geschehen in Genf brutale Morde. Haben Sie mit den Ermittlungen der Australien-Experten zu tun? In Killians Roman bewegt das Leichthardt-Mysterium auch heute noch die Gemüter. „Dubios“ ist als e-book erschienen. „Ich habe dabei an mich selbst gedacht, wie ich in jungen Jahren in Australien war“, erzählt der Autor, „und an die 50.000 Schüler und Studierenden, die jährlich Australien bereisen. Die können sich teure Bücher noch nicht leisten.“ Die Teile zwei und drei von Killians Australien-Trilogie erscheinen in diesem Jahr. (ch)
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