Der Zukunft eine Bühne

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Die Projektfabrik präsentiert drei Produktionen mit Langzeitarbeitslosen Foto: Arbeitsbühne Nord

Projekttheater gastiert im Sprechwerk und geht der Frage nach: Kann Kunst Arbeit schaffen?

Borgfelde Die Projektfabrik mit Sitz in Witten (NRW) führt seit zehn Jahren bundesweit Theaterprojekte mit Langzeitarbeitslosen durch – demnächst auch im Sprechwerk.
Unterstützt durch die Jobcenter und in Kooperation mit regionalen Bildungsträgern entstehen im Rahmen von zehn Monaten dauernden Projekten öffentliche Aufführungen. Anschließend werden die Teilnehmer in Berufs-Praktika vermittelt, die zur Ausbildung oder in ein festes Beschäftigungsverhältnis führen. Für die Projektfabrik ist Kunst das entscheidende Bildungsprinzip. Durch die Beschäftigung mit dem Theater sollen die Teilnehmer spielerisch innere und äußere Mobilität erfahren, die Arbeit im Team, Disziplin und Gestaltungskraft. Idealerweise schafft die
Theaterarbeit Voraussetzungen für eine Persönlichkeitsentwicklung, die gut für die berufliche Integration ist.
Im Rahmen ihres Theaterfestivals „Arbeitsbühne Nord“ präsentiert die Projektfabrik drei ihrer Produktionen im Sprechwerk und gibt Kulturschaffenden, Politikern und Interessenten ein Forum. Die Frage ist, was Lebens- und Arbeitsgestaltung von der Kunst lernen können. (wb)

Sonnabend, 9. Mai, 14 bis 21 Uhr, Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23. Eintritt frei
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