Die Geschichte des Blohms Park

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Die Villa des Grafen Solm in einem zeitgenössischen Aquarell von Wilhelm Heuer um 1854 Bild: Archiv der Geschichtswerkstatt
Horn. Schlendern, in der Sonne auf der grünen Wiese entspannen oder im Schatten unter den herrlichen alten Bäumen den Sommer genießen – der Blohms Park ist eine grüne Oase im Stadtteil und wird gern und oft genutzt. Gut zu wissen: Die Grünanlage von heute hat eine lange Historie, die die Geschichtswerkstatt Horn recherchiert hat. In einem Vortrag am Dienstag, 14. März im Stadtteilhaus Horner Freiheit berichten die Hobby-Historiker von der wechselvollen Geschichte des Parks.

Vor dem Zweiten Weltkrieg standen hier herrschaftliche Villen, reiche Hamburger Kaufleute hatten zum Ende des 16. Jahrhunderts in den östlichen Hamburger Vororten ihre Landhäuser errichtet. Viele siedelten entlang der alten Landstraße, wer viel Geld besaß, kaufte ein Grundstück am Geesthang mit herrlicher Weitsicht bis hin zu den Harburger Bergen. So entstanden mehrere Villen auf dem Areal des heutigen Blohms Park, der nach dem letzten Besitzer Ludwig Friedrich Blohm (1837 – 1911) benannt wurde, einem Bruder des ehemaligen Werftgründers von Blohm & Voss. Blohm hatte den inzwischen verwilderten Park wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Die Villen im Blohms Park wurden 1943 bei Luftangriffen zerstört, doch die grüne Oase, inzwischen Eigentum der Stadt, erfreut ihre Besucher noch heute. Die Geschichtswerkstatt Horn zeigt die über 400jährige Geschichte des Parks mit historischen und neuen Bildern und erzählt dazu interessante Fakten, auch von dem berühmten Löwen aus Bronze. (sh)

Dienstag, 14. März , 19.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr, Horner Freiheit, Saal 2, Am Gojenboom 46, Eintritt: 4 Euro
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