Erotisch bis visionär

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Unter anderem diese Exponate der Wiener Schule des Phantastischen Realismus sind in der Fabrik der Künste zu sehen: oben „Der Turm der Lüste“ (Rudolf Hausner) Abbildungen: Fabrik der Künste/hfr

Phantastischer Realismus in der Fabrik der Künste

Hamm. Die Fabrik der Künste präsentiert bis zum 15. Mai eine umfangreiche Ausstellung mit den fünf Gründern der Wiener Schule des Phantastischen Realismus: Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Wolfgang Hutter und Anton Lehmden.
Der unverwechselbare und international bekannte Stil der Wiener Phantasten zeichnet sich besonders durch die altmeisterliche Technik aus, mit der diese vor allem mythische, visionäre, religiöse und erotische Sujets figurativ darstellen. Von der zur Gründungszeit der Wiener Schule vorherrschenden Abstraktion distanzieren sich die Phantasten bewusst, zu
Gunsten der gegenständlichen Darstellung phantastischer Themen.
Dabei entwickelte jeder der Künstler einen eigenen individuellen und markanten Stil. Da sowohl frühe als auch aktuelle Arbeiten zu sehen sein werden, vermittelt die Ausstellung einen Eindruck der unterschiedlichen Entwicklungen, die die fünf Phantasten seit der Begründung der Wiener Schule – zum Teil bis heute – durchlaufen. (hfr)
Dauer: bis15. Mai, Fabrik der Künste, Kreuzbrook 12, Dienstag bis Sonnabend 14-19 Uhr, Sonntag 11-18 Uhr, Erwachsene 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei
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