Fotoausstellung: Bis zum letzten Tropfen

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Dima Artejew sammelt Brennholz aus den giftigen Müllhalden der Bohrstellen (2015) Foto: Dmitrij Leltschuk

Museum der Arbeit zeigt Greenpeace Photo Award

Von Natascha Gotta
Hamburg
Das Museum der Arbeit zeigt mit der Ausstellung„Bis zum letzten Tropfen“ die weltweiten Folgen von Umweltzerstörung und Klimawandel. Die Fotos dokumentieren, welche Konsequenzen Wassermangel und ökologischer Raubbau für Mensch und Tier haben. Es sind die Arbeiten der Preisträger des Greenpeace Photo Awards 2014. Die Fotos der drei Fotografen Manuel Bauer, Dmitrij Leltschuk und Uwe H. Martin sind zum ersten Mal in einer Ausstellung zu sehen. Bauer hat die Bewohner eines Dorfes in Nepal ein Jahr lang begleitet. Durch die Erderwärmung sind ihre Felder vertrocknet. Die Menschen mussten ihr Dorf verlassen und in ein Nachbartal umziehen. In der arktischen Tundra sind die Rentierzüchter durch die russische Erdölindustrie gefährdet. Pipelines und alte Bohrstellen verseuchen mit Öl die Landschaft sowie Flüsse und Seen, aus denen Mensch und Tier trinken. Leltschuk dokumentiert ihre Not. Der Westen der USA leidet seit Jahren unter einer Dürre. Um die riesigen Plantagen zu bewässern, muss Wasser unter einem enormen Aufwand in die Wüstenregionen gebracht werden. Martin zeigt mit seinen Fotos die Folgen der industriellen Agrarwirtschaft.

Greenpeace Photo Award. Bis zum letzten Tropfen: bis 24. Juli, Mo. 13 - 21 Uhr Dienstag - Sonnabend 10 - 17 Uhr, Sonntag 10 - 18 Uhr, Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, Telefon 4281330, Eintritt: 7,50 Euro (4,50 erm.), unter 18 J. frei
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