Geta Brătescu in der Hamburger Kunsthalle

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Die Fotomontage „Magnete in der Stadt“ entstand im Jahr 1974 Foto: Stefan Sava

Große Retrospektive der rumänischen Künstlerin

Von Natascha Gotta
Hamburg
Die erste große Sonderausstellung der frisch renovierten Hamburger Kunsthalle ist der Künstlerin Geta Brătescu gewidmet. Sie gilt als eine der wichtigsten Künstlerinnen Rumäniens. Es ist die erste große Retrospektive der 90-Jährigen außerhalb ihres Heimatlandes. Gezeigt werden 80 Werke aus über sechs Jahrzehnten ihres künstlerischen Schaffens. Ob Fotografien, Filme, Zeichnungen, Skulpturen oder Arbeiten aus Papier und Stoff: Die verwendeten Materialen sind vielfältig – Brătescu experimentiert mit den verschiedenen Genres und legt sich nicht auf eine Stilrichtung fest. Ihre Papiercollagen und Stoffarbeiten beschreibt Brătescu selbst als ein Zeichnen mit Schere und Nähmaschine. Ihre Werke sind sowohl gegenständlich als auch abstrakt. Geschichte, Erinnerungen, Körperstudien, die Eindrücke ihrer Reisetagebücher und Figuren der Weltliteratur wie Dido oder Medea sind ihre Themen. Für sie geht es nicht um das einzig richtige Kunstwerk, sondern um Kunst als eine Form des Forschens, sagt Kuratorin Brigitte Kölle.

Geta Brătescu. Retrospektive: bis 7. August Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 21 Uhr, Hamburger Kunsthalle, Glockengießerwall 5, Telefon 428 13 12 00, Eintritt: 12 Euro (7 erm.), unter 18 J. frei
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