Heine und die Frauen

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„Sisi“, Kaiserin Elisabeth, verehrte Heinrich Heine Foto: Photographie von Emil Rabending, 1865, Wien Museum

„Salonfähig“: Bilder, Bücher, Accessoires – Ausstellung im Jenisch Haus

Von Natascha Gotta
Hamburg
Heinrich Heine (1797-1856), der als einer der wichtigsten deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts gilt, pflegte vielfältige Beziehungen zu namenhaften Frauen seiner Zeit. Ein besonderes Faible hatte Heine für die Salon-Frauen und Autorinnen, mit denen er einen regen Gedankenaustausch pflegte. Diese Salons waren damals Treffpunkte des intellektuellen Lebens. Die Ausstellung „Salonfähig. Die Frauen in der Heine-Zeit“ im Jenisch Haus stellt diese Frauen in den Fokus. Ob seine Mutter Betty, seine letzte große Liebe Elise Krinitz oder die Schriftstellerinnen Rahel Varnhagen, George Sand und Madame de Staël. Sie alle waren dem Lyriker verbunden – ob als Freundin, Gönnerin, Bewunderin oder auch Konkurrentin. Gemälde, Bücher, Original-Handschriften, Kleidungsstücke und Accessoires zeigen die Biografien und Lebenssituationen dieser Frauen auf. Auch „Sisi“, Kaiserin Elisabeth von Österreich, gehörte zu seinen Bewunderinnen. Die royale Verehrerin, die selbst Gedichte schrieb, sah sich als seine Jüngerin. Die Ausstellung zeigt auch zwei Bücher aus ihrer persönlichen Heine-Sammlung.

Salonfähig. Frauen in der Heine-Zeit: bis 23. Oktober, Di. - So. 11 - 18 Uhr, Jenisch Haus, Baron-Voght-Straße 50, Telefon 82 87 90, Eintritt: 5,50 Euro (3,70 erm.), unter 18 J. frei
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