Märchen modern

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Große Träume: Die vier müden Hoftiere hoffen auf ein schöneres, freies Leben als „Bremer Stadtmusikanten“  Foto: Anders Balari

Bremer Stadtmusikanten als Weihnachtsmärchen

Horn. Die Witwe Bolte ist verzweifelt: Ihre treuen Haustiere vernachlässigen ihre höfischen Pflichten. Der Hahn Rotkopf verschläft den morgendlichen Weckruf, der Hund Packan schlummert seelenruhig vor sich hin, während Einbrecher sich an den Habseligkeiten der Müllerin zu schaffen machen, die Katze Bartputzer kann ohne ihre Brille keine Mäuse mehr jagen und der Esel Grauschimmel ist zu müde, um schwere Lasten zu tragen. Das Personal ist alt und überflüssig - Frau Bolte beschließt, ihnen den Garaus zu machen. Als die vier Freunde davon Wind bekommen, machen sich rasch auf, dem Metzger und Co. zu entkommen. Sie gründen eine Band und ziehen nach Bremen, um dort als Stadtmusikanten aufzutreten. Bald darauf verlaufen sie sich jedoch im Wald, in dem auch die glücklosen Einbrecher Kalle und Palle und ihre Räuberhauptfrau Gertrude ihr Unwesen treiben ...
Regisseurin Ines Hubert gelingt mit „Die Bremer Stadtmusikanten“ ein lustiges, herzliches Weihnachtsmärchen, welches Alt und Jung verzaubert und richtig schön in Adventsstimmung versetzt. Jan Holtappels, Andreas Püst, Henrike Fehrs und Jens Raygrotzki bescheren ihrem Publikum als tierisches Quartett in tollen Kostümen einen amüsanten Abend voller musikalischer Ohrwürmer wie „Wir wollen nach Bremen“ und „Wir sind die Stadtmusikanten“. Ein vorweihnachtlicher Leckerbissen. (mk)

Freitag, 7. Dezember, 10 Uhr und 12.30 Uhr, das kleine hoftheater, Bei der Martinskirche 2. Weitere Vorstellungen bis 16. Dezember. Eintritt Kinder 9 Euro,
Erwachsene 11 Euro, Kartenreservierung unter Tel.: 68 15 72 oder auf Hoftheater
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