Mit Ringelnatz ist Scheitern Chance

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Schauspielduo erzählt Dichterleben mit Musik

Borgfelde „Sind Sie schon mal auf die Schnauze geflogen? Oder schon mal so richtig ins Fettnäpfchen getreten? Ist Ihnen auch schon mal eine Liebeserklärung in die Hose gegangen? Dann: Herzlich willkommen! – Wir wollen mit Ihnen scheitern! Aber: Wir wollen schöner scheitern! Denn jedes Scheitern ist auch eine Chance.“ So kündigen Heike Feist und ihr Schauspielkollege Stefan Plepp ihr Programm über das Leben – und Scheitern von Joachim Ringelnatz (1883-1934) an. Das Duo begibt sich zusammen mit dem Publikum auf eine Achterbahnfahrt durch Abgründe und Einsamkeiten, erlebt Höhenflüge und pure Lebenslust.
Der in Wurzen nahe Leipzig als Hans Gustav Bötticher geborene Ringelnatz war ein kleiner Mann mit vorstehendem Kinn, großer Nase und noch größerer Phantasie. Er flog von der Schule, begrub den Traum von der Seefahrt, jobbte als Aushilfe in einer Schlangenbude auf dem Hamburger Dom, lebte obdachlos im englischen Hull von Essensspenden. In 100 kurzweiligen Minuten beleuchten Feist und Plepp Ringelnatz Lebensstationen und auch die Beziehung zu Leonharda Pieper, seiner Frau, die Ringelnatz Muschelkalk nannte, anhand von Gedichten, Liedern, Zitaten und Anekdoten und fördern dabei auch unbekanntes zu Tage. Durch rasante Wechsel von Komik und Tragik und Musik an Akkordeon und Klavier nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch das Leben des Humoristen, von dem das Zitat stammt: „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.“ (wb)

Sonnabend, 12. Dezember, 20 Uhr, Hamburger Sprechwerk, Klaus-Groth-Straße 23, Karten für 19 /12,50 Euro, 24 42 39 30; Mail: info@hamburgersprechwerk.de
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