Von Gold und Gemmen

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Wolfgang Skoluda verarbeitet bevorzugt antike Steine, Perlen und Skarabäen Fotos: Benne Ochs

Museum für Kunst und Gewerbe zeigt Schmuckstücke von Wolfgang Skoluda

Von Natascha Gotta
Hamburg
Schmuck ist mehr als reine Zierde. Ob Kette oder Ring, ob aus Silber oder Gold, mit oder ohne Edelsteine: Schmuck ist ein Zeichen individueller Darstellung und repräsentiert den gesellschaftlichen Status. Das Museum für Kunst und Gewerbebesitzt eine umfangreiche Schmucksammlung aus vier Jahrtausenden. Ein neu geschaffener Schmuckraum soll die Schätze stärker in den Fokus rücken. Den Auftakt der neuen Ausstellungsreihe „Schmuckraum“ macht Wolfgang Skoluda, ein Hamburger Schmuckkünstler. Mehr als 100 Schmuckobjekte aus 50 Jahren Schaffenskraft sind zu sehen. Skoluda, der von einer Schneiderlehre über das Kunststudium der Malerei zum Schmuckmachen kam, brachte sich die Techniken selbst bei. Seine erste Kette fertigte er 1959 aus Glassteinen vom Elbstrand und breit geklopften Münzen an. Heute bevorzugt er Gold, antike Gemmen und Steine. Dabei bestimmt der Stein und seine Geschichte die Schmuckform. Skoluda versteht sich als Botschafter, der mit seinen Arbeiten die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.

Schmuckraum. Wolfgang Skoluda: bis 29. Mai, Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr, Donnerstag 10 - 21 Uhr, Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz 1, Telefon: 428 13 48 80, Eintritt: 12 Euro (8 erm.), unter 18 J. frei. Weitere Infos: Museum für Kunst und Gewerbe
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