25 Ideen für die Horner Geest

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Die Horner Geest soll von der Innenstadt bis nach Öjendorf verlaufen Foto: kg

Jury bewertet Vorschläge der Bürger für Hamburgs längsten Park

Horn Mit der Horner Geest wird es quer durch Hamburgs Osten einen neun Kilometer langen Grünzug geben, bei dessen Planung die Bürger aller betroffenen Stadtteile mit beteiligt waren. Damit entsteht Hamburgs längster Park, der von der Innenstadt bis nach Öjendorf laufen soll. Über eine Million Euro fließen in die Umsetzung der Bürgerideen. 343 Projekte wurden eingereicht, von denen 233 in die Jury-Entscheidung gingen. „Bei einigen Ideen handelte es sich weniger um Projekte, als um allgemeine Vorschläge“, so Johannes Kanisch von der Firma Urbanista, die mit dem Beteiligungsprojekt beauftragt worden war. Verloren gehen soll keine Idee, sondern in die allgemeinen Planungen mit einbezogen werden. In der vergangenen Woche fiel nun die Juryentscheidung für die 25 besten Ideen. Dabei flossen zu je 50 Prozent die Meinungen der Bürger und die der Jury ein. Von den 233 Projekten, die zur Auswahl standen, kamen je 36 aus St. Georg und Borgfelde, 66 aus Hamm, 52 aus Horn und 43 aus Billstedt. Nach siebenstündiger Tagung waren sich die Gremien dann einig und verkündeten die Ergebnisse. „Es war keine leichte Entscheidung bei so vielen tollen Einfällen der Bürger“, berichtete Maureen Schwalke von der Partei Die Linken. Unter den vielen Eingaben aus der Bevölkerung gab es Vorschläge wie einen mobilen Bauspielplatz für die City, den Wunsch nach Stadt-Imkern, Open-Air Kino oder Liegewiesen. Sieger in St. Georg wurde beispielswiese die Idee derer, die gern mehr Grillplätze im Stadtteil sehen würden, gefolgt von einem Kletterpark auf Platz zwei, einem Bauspielplatz und einer App „Deine Geest“ auf den Plätzen vier und fünf. Ideen, wie Obstbäume in den Quartieren, oder Urban Gardening in den Stadtteilen, sind mit in die Liste aufgenommen worden, die in den weiteren Planungen für die Gebiete einfließen könnten. Aus den gewählten Ideen werden im November wiederum Projekte ausgesucht und dann – im Rahmen der verfügbaren 1 Million Euro – umgesetzt. „Entweder entstehen fünf größere Projekte mit jeweils 200.000 Euro Gesamtsumme oder mehrere kleinere“, so Julian Petrin, der den Prozess in Zusammenarbeit mit den Bürgern als absolut gelungen beschreibt. Der Bund fördert das Projekt mit vier Millionen Euro, um einen durchgängigen Park als attraktive Route für Radfahrer und Fußgänger durch die verschiedenen Viertel zu bieten. Bis Ende 2019 sollen in den Stadtteilen St. Georg, Borgfelde, Hamm, Horn und Billstedt erste sichtbare Projekte umgesetzt worden sein. (kg)

Weitere Infos: deinegeest.hamburg

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