58, 70 oder 79 neue Häuser

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Abteilungsleiter Karl Heinz Humburg (v.l.), Michael Mathe, Amtsleiter Stadt- und Landschaftsplanung, und Michael Osterburg, stellvertretender Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses Foto: güb

Experten stellten drei Varianten für Oststeinbeker Weg vor

Billstedt. Der Stadtplanungsausschuss der Bezirksversammlung Mitte und das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung hatten kürzlich zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion über den Bebauungsplan-Entwurf Billstedt 105 eingeladen. Das Plangebiet liegt zwischen der Möllner Landstraße und dem Oststeinbeker Weg. Das Grundstück wurde ursprünglich als Schulgelände genutzt. Zur Info-Veranstaltung waren rund 100 Zuhörer im Kulturpalast erschienen. Sie nahmen die drei im Funktionsplan enthaltenen Varianten durchweg positiv auf.
Michael Osterburg leitete als stellvertretender Vorsitzender des Stadtplanungsausschusses in Vertretung des Vorsitzenden Gunter Böttcher die Sitzung. Michael Mathe, Amtsleiter der Stadt- und Landschaftsplanung, stellte in einem ausführlichen Referat die drei Varianten für die Bebauung des Schulgeländes vor. Dazu zählen die Variante 1 „Kehre“, die Variante 2 „Plätze“ sowie die Variante 3 „Versatz“. Geplant ist grundsätzlich die Realisierung von etwa 60 bis 70 Wohneinheiten als verdichteter Eigentumswohnungsbau (Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser). Alle bestehenden Gebäude auf dem Schulgelände, bis auf die Aula und den ehemaligen Vorschulpavillon, sollen abgebrochen werden. Die Aula und der westlich davon befindliche Pavillon sollen künftig zur Nutzung für soziale, kulturelle und kirchliche Zwecke erhalten bleiben. Ebenso der wertvolle Baumbestand soll soweit wie möglich in die neue Planung integriert werden.
„Die Variante „Kehre“ sieht 38 Reihenhäuser und 32 Doppelhäuser mit Wohnflächen zwischen 90 und 125 Quadratmetern sowie Grundstücksgrößen zwischen 150 und 170 Quadratmetern vor. Die Anbindung erfolgt über die Möller Landstraße.
Die Variante „Plätze“ ist kleiner angelegt. Insgesamt sind es 16 Einzelhäuser, 26 Doppelhäuser und 16 Reihenhäuser. Für Einzelhäuser werden 300 bis 600 Quadratmeter große Grundstücke, für Doppelhäuser 250 bis 400 Quadratmeter und für Reihenhäuser jeweils 170 Quadratmeter Grundstücksfläche ausgewiesen“, erklärte Michael Mathe. „Für die Variante „Versatz“ sind die meisten Wohneinheiten geplant. Es sind 79, davon 56 Reihenhäuser, 18 Doppelhäuser und fünf Einzelhäuser. Der Abriss der Schulgebäude ist für August bis November 2014 geplant. Mit dem Rohbau soll im Frühjahr 2016 begonnen werden. Die Stadtplaner im Bezirksamt bestätigen damit, dass die Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen auf dem Schulgelände (wir berichteten) nur auf Zeit sein soll. (güb)
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