83 Boote bei der Matjes-Regatta

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Eines von 83 Booten, die an der Matjesregatta auf dem Billebecken und rund um die Billerhuder Insel teilnahmen Foto: Röhe

Erst rudern, dann futtern

Hamburg. 83 Ruderboote, allesamt Vierer mit Steuermann, mit über 400 Aktiven sind bei der diesjährigen Matjesregatta gerudert. Bei der Matjesregatta ging es um den begehrten Matjespokal auf dem Billebecken und rund um die Billerhuder Insel in Rothenburgsort.
Andreas Görtz, erster Vorsitzende der Ruder-Vereinigung Bille von 1896 e.V.: „Vor über 40 Jahren begannen wir mit unseren eigenen Ruderern, die Matjesregatta auf der Bille durchzuführen. Heute kommen Ruderer aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz, um an unserer einmaligen Regatta und dem anschließenden Matjesessen teilzunehmen.“ Gerudert wurde in gesteuerten C-GIG-Vierern, Riemen oder Doppel, Frauen, Männer und gemischten Booten. Die Strecken war etwa vier Kilometer lang und führte um die Billerhuder Insel herum. „Die doppelte Wertung, einmal nach Zeit und einmal nach Altersformel, macht dieses Rennen für alle Teilnehmer so interessant“, sagt Andreas Görtz. Er sagt: „Die Zeiten werden doppelt gewertet. Das schnellste Boot erhält den Matjespokal. Zusätzlich erfolgt eine zweite Auswertung für den Formel-S-POKAL. Entsprechend dem Durchschnittsalter wird die Zeit berechnet, mit jeweils acht Sekunden je ein Jahr Unterschied beim Durchschnittsalter.“
„So erhält eine Mannschaft mit dem Durchschnittsalter von 50 gegen eine Mannschaft mit 40 eine Zeitvergütung von 80 Sekunden. Dies ergibt eine sehr faire Bewertung für jedes Alter.“ Es kann mit dieser Zeitberechnung eine Mannschaft mit älteren Ruderern genauso gewinnen wie eine junge Spitzenmannschaft. Das Wichtigste an der Matjesregatta ist allerdings das gemeinsame Matjesessen nach der Siegerehrung. Viele der über 400 Teilnehmer feierten bis in die frühen Morgenstunden bei Matjes satt mit Pellkartoffel, Gurke, Zwiebel und Speckstippe. (mr)

Die Ruder-Vereinigung Bille von 1896 e.V. bietet Rudern, Kajak und Drachenboote auf der Bille, in einem idyllischen Revier nahe der „roten Brücke“ mit ruhigem Wasser, ungestört von Segelbooten oder Alsterdampfern. Ausführliche Informationen finden sich unter rvbille
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