Achtung, es wird geblitzt!

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Vom 10. bis 11. Oktober wird die Polizei den ersten bundesweiten „Blitzmarathon“ durchführen, an dem sich auch die Polizei in Hamburg und Schleswig-Holstein beteiligen wird. Wer zu schnell fährt, wird angehalten und überprüft Foto: zz

Blitzmarathon: Rasern keine Chance

Hamburg. Bundesweit sterben fast zehn Menschen pro Tag im Straßenverkehr. Ursache ist in vielen Fällen überhöhte Geschwindigkeit- sowohl innerhalb der Ortschaften wie auch auf Autobahnen und Landstraßen. Um das Risiko, bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet zu werden, möglichst zu senken, findet zum ersten Mal ein bundesweiter „Blitzmarathon“ der Polizei statt. In allen Bundesländern wird die Polizei von Donnerstag, 10. Oktober, 6 Uhr bis Freitag, 11. Oktober 6 Uhr an zahlreichen unfallträchtigen Stellen Radargeräte und die gefürchteten Laser-Pistolen aufbauen und damit das Tempo der Autofahrer messen.
Wer zu schnell fährt, wird entweder sofort angehalten oder erhält sein „Ticket“ später per Post. Natürlich werden die Kontroll-Stellen immer wieder gewechselt, so dass innerhalb von diesen 24 Stunden möglichst viele Raser erwischt werden können. Auch nachts und auch in Wohnstraßen, wo häufig nur eine Tempobegrenzung von 30 km/h besteht. Ein Schwerpunkt werden sicherlich auch die Bereiche von Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Altenheimen und Stellen mit starkem Fußgängerbetrieb sein. Die Polizei wird zwar auch einige Kontroll-Stellen kurz vorher im Internet bekanntgeben, aber vermutlich nicht alle. Außerdem werden die Autofahrer, wie sonst auch, von mit Videogeräten ausgestatteten Zivilfahrzeugen beobachtet und die Geschwindigkeit wird von dort aus gemessen.
„Unser Ziel lautet deshalb, das Geschwindigkeitsniveau in der Stadt nachhaltig zu senken und damit die Menschen in dieser Stadt vor schweren Unfallfolgen zu schützen. Wir wollen die Autofahrer sensibilisieren, dass zu schnelles Fahren nicht akzeptabel und schon gar kein Kavaliersdelikt ist“, so Hamburgs Polizeivizepräsident Reinhard Fallak. (zz)
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