Als der Stadtdeich noch ein Deich war

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Am 10. Juli gibt es eine Führung durch das Gebiet um den Stadtdeich Foto: Stadtteilinitiative Hamm

Stadtteilarchiv Hamm veranstaltet am 10. Juli einen Rundgang

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, gleich hinter den Deichtorhallen beginnt der Stadtdeich. Diese Straße ist heute nicht mehr als Deich zu erkennen, nur der Name zeugt noch von ihrer Funktion. Schwere Sturmfluten machten dem Deich und seinen Bewohnern immer wieder zu schaffen. 1825 brach er an zwei Stellen und löste eine Katastrophe aus. Häuser wurden zerstört und viele Menschen obdachlos. Zum Wohl des in Stand gesetzten Geländes verbot der Landherr von Hamm und Horn das Reiten mit losen Pferden über den Stadtdeich. Ab 1833 durften die Bewohner mit leichten Wagen den Deich befahren. Sie mussten sich aber jedes Mal den Schlüssel beim Deichgeschworenen abholen. Erst 1848 entfernte man zur Freude der Bewohner die Sperrpfähle. Jahrzehnte später blieben die Anwohner dank Kopfsteinpflaster aber immer noch vom Durchgangsverkehr verschont. 1842 und 1884 erfolgten erhebliche Erhöhungen. Zu den angrenzenden Häusern ging es von da an nicht mehr einige Stufen hinauf, sondern hinab. Von einigen alten Gebäuden guckten nur noch die Dachgiebel über den Deich. Am Sonntag, 10. Juli, um 16 Uhr, führt das Stadtteilarchiv Hamm durch das Gebiet um den Stadtdeich. Treffpunkt ist die Oberhafenbrücke Ecke Stadtdeich, Nähe Deichtorhallen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten betragen 5 Euro und sind bitte bar und passend zu entrichten. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm.

Weitere Infos: Stadtteilarchiv Hamm
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