Arbeit des Stadtteilrates bis 2016 gesichert

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Jan Oppermann, Mitglied im Stadtteilrat Rothenburgsort und Abgeordneter der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vor dem Eingang der Rothenburg – dem Treffpunkt des Stadtteilrates im Vierländer Damm 3a. Foto: Röhe

3000 Euro jährlich für das ehrenamtliche Gremium

Rothenburgsort. „Bis Ende 2013 wird der Stadtteilrat Rothenburgsort noch mit Mitteln aus dem Verfügungsfond unterstützt. Für die Zeit danach gab es ein großes Fragezeichen bezüglich der Finanzierung“, sagt Jan Oppermann, Mitglied im Stadtteilrat und Abgeordneter der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Aber aus einem Fragezeichen ist nun ein Ausrufezeichen geworden: Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat über den Ausschuss für Wohnen und Stadtteilentwicklung die für die Arbeit des Stadtteilrates bis 2016 notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt. In den letzten Jahren entstanden in großem Maß selbsttragende und selbstorganisierte Strukturen des Stadtteilrates, die nun auch nach dem Ende der festgelegten Nachsorgephase gesichert werden. Die Arbeit des Stadtteilrates Rothenburgsort wird mit 3000 Euro von 2014 bis 2016 jährlich unterstützt. „Dies ist ein positives Signal an den Stadtteil und zeigt, dass die Arbeit des ehrenamtlichen Gremiums gewürdigt wird“, sagt Jan Oppermann. Die Weiterarbeit des Stadtteilrats sei laut Oppermann notwendig: „Schließlich stehen bei uns in Rothenburgsort insbesondere durch den Bebauungsplan Rothenburgsort 17 – das den Huckepackbahnhof betrifft – und die Umsetzung des Wohnungsbauprogramms Projekte an, die nur mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam umgesetzt werden können.“ Auch der liberale Koalitionspartner FDP unterstützt den Antrag des Stadtteilrates auf finanzielle Unterstützung. „Die Erforderlichkeit ist hier unbedingt gegeben“, sagt Angela Westfehling, Mitglied der Bezirksversammlung. Mit den 3000 Euro wird unter anderem eine Arbeitskraft finanziert, die sich für die administrative Tätigkeit zeichnet. (mr)
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