Armut in Deutschland auf neuem Höchststand

Anzeige
Bernd Siggelkow, Gründer der Arche e.V. Foto: Arche

Gründer des Kinder- und Jugendhilfswerks Arche mahnt zur Vernunft

Hamburg Der Gründer des Kinder- und Jugendhilfswerks Arche e.V., Bernd Siggelkow, hat den Höchststand der Armut, wie er mit dem entsprechenden Bericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sichtbar geworden ist, angeprangert. Laut Arche ist die Armut in Deutschland auf einen Höchststand von 15,7 Prozent der Gesamtbevölkerung angestiegen. Auch die so genannten Risikogruppen hätten sich vergrößert. „Wir lernen einfach nichts aus den vergangenen Studien und nehmen die Tatsache hin, dass gerade Kinder in Armut aufwachsen müssen“, so Siggelkow. Die Arche sehe an ihren Standorten seit Jahren, dass gerade bei Alleinerziehenden die Perspektivlosigkeit auf Kinder übergreife. Armut bedeute für Kinder nicht nur, nichts anderes zu kennen, als mit Mangel zu leben. „Armut bedeutet für sie zudem weniger Bildungschancen zu haben, da sie weniger Fördermöglichkeiten erhalten“. Siggelkow forderte, mehr Angebote zu schaffen: Nachhilfeunterricht, kostenloses Schulessen und Unterstützung für alleinerziehende Mütter und Väter: „Wir dürfen sie nicht allein lassen“. Das Kinder- und Jugendwerk Arche ist in Hamburg seit Jahren in Jenfeld und neuerdings auch in Billstedt aktiv. (wb)

Der vollständige Armutsbericht: als pdf-Download

Weitere Infos: Kinder- und Jugendwerk Arche
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige