Auf einen Katzensprung ins Café

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi. Diesmal über ein Erfolgsmodell aus Japan

Hamburg Ich hab‘s mal wieder gewusst. Ob auf mich jemand hört, ist allerdings eine andere Geschichte. Aber von vorne, vom Schnäuzchen bis zur Schwanzspitze. Der ein oder andere mit analogem Gedächtnis erinnert sich an meine vorige Kolumne, als ich über die Magie des Miau, die wohltuende Wirkung von mir und meinesgleichen durch pure Anwesenheit geschrieben habe. Prompt liest mir die Frau, die in meinem Haus wohnt, tags darauf einen Artikel aus Spiegel Online über die erfolgreichen Katzencafés aus Japan vor. Also, da geht es nicht um den Katzenkaffee namens Kopi Luwak aus Bali. Das Kilo kostet schon vor Ort rund 200 Euro. Das nennt man aus Schiet Gold machen, denn das Besondere ist, dass die Kaffeekirsche erstmal durch den Verdauungstrakt von Schleichkatzen wandert. Die Böhnchen werden ausgeschieden und geben dann nicht ein Tönchen, sondern ein Käffchen mit viel Aroma. Mit Verlaub: eine bek(n)ackte Idee. Da lob‘ ich mir der Trend zu Katzencafés. Dort entspannen sich die Gäste bei einem Kalt- oder Warmgetränk durch eine Runde Streicheln von uns Weichmachern. Der Anblick von mal Ruhe, mal Dynamik versprühenden Pfötlern lenkt herrlich ab von allen Sorgen. In Japan gibt es mittlerweile Hunderte Katzencafés. Wegen des Erfolgs wurden den Mitpfötlern jetzt sogar die Arbeitszeit verlängert, von 20 auf 22 Uhr. Soll ihnen nicht schaden, haben Experten geurteilt. So steht einem Siegeszug von „Schnurrke“ (so heißt ein Katzencafé in Köln), „Stubentiger“ (Hannover) & Co. hierzulande ja nichts mehr im Wege. Vorausgesetzt, der Mindestlohn liegt bei drei Fressnäpfchen voll plus Putenleber als Abendzuschlag.Ich bin vielleicht etwas zu ängst..., also zu zurückhaltend, um selbst Gastgeber zu sein. Aber als Schnurrhaarzieher im Hintergrund eignet sich bestimmt ganz hervorragend, Euer Willi.

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