Auf neuem Wanderweg durch Hamm

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Das Stall- und Wirtschaftsgebäude für Bedienstete, Pferde und Kutschen der Familie Thörl an der Hirtenstraße im Jahre 1896 Foto: Stadtteilarchiv Hamm

Am 9. August lädt die Stadtteilinitiative zur Entdeckungstour ein

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,
der neugestaltete Wanderweg zwischen den U-Bahnstationen Burgstraße und Rauhes Haus, der nun ein entspanntes Nebeneinander von Radfahrern und Fußgängern ermöglicht, ist ein guter Anlass, den Stadtteilrundgang „Hamm und die weite Welt“ nach vier Jahren Pause wieder ins Programm zu nehmen. Kaum zu glauben, aber Hamms wirtschaftliche Beziehungen reichten einst in die große, weite Welt. Damit verbunden sind Namen wie Ohlendorff, Thörl und Promonta. Hinter der U-Bahnstation Burgstraße stand einst der Prachtbau der Familie Ohlendorff, die ihr Geld mit Vogelmist verdiente. Daher wurde der Hausherr auch gern als „Schiet-Baron“ bezeichnet. Er importierte Guano im großen Stil aus Chile und stellte daraus ein hervorragendes Düngemittel her. An die 90 Gäste wurden zu Festmahlen eingeladen, bei musikalischen Aufführungen konnten es schon mal 250 Personen werden. Gleich nebenan residierte die Familie Thörl, die Ölsaaten aus der ganzen Welt importierte und in ihren Ölmühlen verarbeitete.
An die Firma Promonta erinnert an der Hammer Landstraße heute kaum noch etwas. Auf dem Eckgrundstück zum Hübbesweg wurden bedeutende pharmazeutische Präparate wie Trilysin, Sanostol sowie die Eukutol-Hautpflegeserie hergestellt. Los geht’s an der U-Bahnstation Rauhes Haus, Ausgang Ost, am Sonntag, 9. August, um 16 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro, die wie immer bitte in bar und passend zu entrichten ist.
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