Aufzug zur U-Bahn

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Eine Ansicht der neuen Haltestelle Burgstraße Visualisierung: Hochbahn

1,5 Millionen Euro für barrierefreie Haltestelle Burgstraße

Hamm-Mitte Seit Montag können auch Fahrgäste mit Rollstuhl, schwerem Handgepäck oder Kinderwagen problemlos in einen Zug der U2 oder U4 steigen: Die Haltestelle Burgstraße hat jetzt einen Aufzug, der Bahnsteig wurde „teilerhöht“ für niveaugleiches Einsteigen in den Zug. Für sehbehinderte Fahrgäste gibt es nun spezielle Orientierungshilfen.
„Wir mussten während der Bauphase den U-Bahnhof einmal komplett für drei Tage sperren“, erläutert Klaus Uphoff, Projektleiter des barrierefreien Ausbaus der Hamburger Hochbahn AG. „Unsere Fahrgäste akzeptieren zumeist lieber eine komplette Sperrung, als dass es über mehrere Wochen zu nervigen kleinen Bauarbeiten mit Einschränkungen kommt.“ Insgesamt dauerte der Umbau neun Monate und kostete 1,5 Millionen Euro. Auch der Vorplatz der Haltestelle wurde umgestaltet.
Freude auch in der Lokalpolitik. „Das ist ein guter Tag für den Stadtteil Hamm. Ab sofort können insbesondere ältere Menschen und Familien, sowie Reisende mit Fahrrad oder schwerem Gepäck den U-Bahnsteig bequem erreichen“, sagt Dirk Kienscherf, Hammer SPD-Bürgerschaftsabgeordneter. Wenn im kommenden Jahr auch der U-Bahnhof Rauhes Haus barrierefrei erreichbar (derzeit laufen die Umbaumaßnahmen auf Hochtouren) und der Bau des Fahrstuhls an der S-Bahn-Station Hasselbrook abgeschlossen ist, sind alle Haltestellen im Stadtteil Hamm barrierefrei. (mr)
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