Bezirksamtsleiter besucht Eilbeker Betriebe

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„Was bringt die Eilbeker nach vorne?“, diese Frage stellte Thomas Ritzenhoff, Bezirk-samtsleiter Wandsbek am 22. Oktober 2012 den sechs Eilbeker Betrieben, die beim Rundgang auf der Wandsbeker Chaussee besucht wurden. Auf die Initiative des Vereins Unternehmer ohne Grenzen und der IG-Einkaufsmeile Eilbek sollten bei dem Rundgang Probleme und Potentiale des vom Leerstand, Lärmbelästigung der B75 und schwierigen Grundbesitzverhältnissen geprägten Straßenzugs verdeutlicht werden. „Wir werden zerrieben zwischen dem Quaree und der Innenstadt und gehören irgendwie nicht ganz zu Wandsbek“, so Herr Siemsen von der Eilbeker Apotheke. Im Gegensatz zu dem BID Wandsbek, wo der Busbahnhof und das Umfeld des EKZ Quaree in den vergangenen Jahren auf Vordermann gebracht worden sind, gehören kaputte Blumenkübel, unfreundliche Straßenbeleuchtung sowie U-Bahnhaltestellen ohne Fahrstühle bzw. Rolltreppen zum Alltag der Eilbeker. Diese schwierige Ausgangslage soll sich laut Thomas Ritzenhoff in naher Zukunft än-dern: „Ich freue mich, dass ich heute eine ganze Reihe engagierter Geschäftsleute treffen und die erfolgreiche Arbeit von Unternehmer ohne Grenzen näher kennenlernen konnte. Ich bin sicher, dass sich Einsatz und Durchhaltevermögen auszahlen werden. Eilbek hat mit seiner hervorragenden Lage alle Voraussetzungen, sich in den kommenden Jahren positiv zu entwickeln. Ich bin optimistisch, dass davon auch die lokale Wirtschaft profitieren wird.“ Doch bevor solch eine positive Entwicklung angestoßen wird, muss noch viel Arbeit geleistet werden. „Effektiver Flächenmanagement und gezielte Existenzgründungs- bzw. Betriebsberatung“, sind laut Sogol Mirmotahari, Beraterin bei Unternehmer ohne Grenzen e.V., unentbehrlich. Es fehlt zurzeit ein Branchenmix, der die Nahversorgung der Einwohner sicherstellt. Filialisten sind an den vorhandenen kleinen Flächen nicht interessiert. Um Investoren anzulocken müssten diese zusammengeführt und modernisiert werden. Eine Vision, die von dem ersten Vorsitzenden der IG-Einkaufsmeile Eilbek Uwe Becker beim Rundgang diskutiert wurde ist die Findung eines Zentrums für Eilbek. Von dort aus könnten Impulse für Neuansiedlungen ausgehen und die „neue Mitte“ für Eilbek geschaffen werden. Bei den kommenden Eilbeker Stadtteilgesprächen soll genau dieses Thema aufgegriffen und konkretisiert werden.
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