Billstedter halten Mahnwache gegen Spielhallen ab.

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Hamburg: Spielhallenkomplex | Es ist ein kalter Dienstagabend. Dennoch finden sich über 150 Billstedterinnen und Billstedter mit Plakaten, Fackeln und Trillerpfeifen vor der Baustelle des geplanten Spielhallenkomplexes in der Möllner Landstraße 116 ein, um mit einer Mahnwache gegen den Spielhallenwildwuchs in Billstedt zu demonstrieren.
Die Mahnwache war die Idee eines Bündnisses, zu dem auch die SPD gehört, das sich auf einer Sitzung der Bürgerinitiative HalloBillstedt gründete. Ziel ist neben der Information des Stadtteils auch ein klares Signal gegen Spielhallen zu setzen.

"Besonders die Mischung aus Parteien, Vereinen und Bürgern zeigt, dass die extreme Zunahme von Spielhallen und Wettbüros den gesamten Stadtteil beunruhigen", so die SPD Bürgerschaftsabgeordnete Hildegard Jürgens. "Für uns als SPD ist diese Entwicklung schon länger ein Dorn im Auge, aber bisher leider eben juristisch in Ordnung. Die SPD hat daher im Zuge des Bündnisses die Flyer für die Mahnwache erstellt und in der Nachbarschaft verteilt, um die Bürger vor Ort zu erreichen."
Zudem wurde von der SPD Billstedt die Mailadresse billstedtgegenspielhallen@gmail.com eingerichtet, um Interessierten eine Kontaktmöglichkeit zum Bündnis zu bieten.

Für Hildegard Jürgens ist dies aber erst der Anfang. "Trotz der großen Teilnahme an der Mahnwache hören wir erst auf, wenn wir alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben den Spielhallenkomplex zumindest in der aktuell geplanten Form zu verhindern."
Der Spielhallenkomplex hat zwar aufgrund geltenden Baurechts die Baugenehmigungen erhalten, jedoch noch keine Betriebserlaubnis. Mit Hilfe des geplanten Spielhallengesetzes soll die Erteilung der Betriebserlaubnis verhindert werden.



Für Rückfragen: 040 81 99 60 56 oder kontakt@hildegard-juergens.de
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