Borgfelde: Neue Berufsschule feiert Richtfest

Anzeige
Schüler der Berufsschulen sollen mit viel Technik-Unterstützung lernen Symbolfoto: thinkstock

4.200 Schüler lernen künftig im Komplex in der Anckelmannstraße

Von Karen Grell
Borgfelde
Halbzeit beim Bau an der Anckelmannstraße: Bürgermeister Olaf Scholz besucht das Richtfest des neuen Berufsschulzentrums für den Bereich Einzelhandel und Verwaltung. Die Zahlen zeigen die Dimension des neuen Zentrums für Berufsschüler: Für rund 4.200 Schüler, davon 3.300 Auszubildende des Einzelhandels wird in dem Komplex an der Ankelmannstraße neuer Lernraum geschaffen. Das Bauvolumen beträgt etwa 70 Millionen Euro und mit diesen Mitteln wird dann auch eines der größten Projekte in Sachen Schulbau in Hamburg realisiert. In Borgfelde wird es ab Herbst 2017 ein modernes Berufsschulzentrum für den Nachwuchs im Hamburger Einzelhandel geben. In einem Ensemble von drei Schulgebäuden entsteht ein hochwertiges Lernumfeld für vier bisher getrennte berufsbildende Schulen des Einzelhandels, die dort zu zwei großen Schulen zusammengefasst werden. Olaf Scholz betonte bei seinem Grußwort: „Nur wenige Berufsgruppen mussten sich in den vergangenen Jahren so massiv auf die Herausforderungen durch die Digitalisierung einstellen wie die Einzelhändler. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die zukünftigen Kaufleute und Fachverkäufer, die im Einzelhandel ihren Beruf gefunden haben, modern und vor allem qualitätsvoll ausgebildet werden.“ Er sei sich sicher, das berufsschulische Zentrum für den Einzelhandel bringe die besten Voraussetzungen für eine der wichtigsten Wirtschaftsbranchen der Stadt mit sich und sei für die Zukunft gerüstet. Fusionieren werden die bisherige Berufliche Schule für Handel und Verwaltung (H01) und die Berufliche Schule an der Alster (H11) sowie die Staatliche Handelsschule Altona (H06) und die Berufliche Schule Eppendorf (H13). Voraussichtlich zum Herbst 2017 wird das Berufsschulzentrum an der Anckelmannstraße bezugsbereit sein. Dort kommen dann alle Auszubildenden sowie etwa 900 Schüler in weiteren verwandten Bildungsangeboten, darunter die Höhere Handelsschule zusammen. Der dänische Architekt Karsten Lorenzen gewann die Ausschreibung mit seinem Entwurf, weil er die Idee eines großen berufsschulischen Campus überzeugend umsetzte und ein gut sichtbares städtebauliches Ensemble für Borgfelde entwickelte. Jede Fusionsschule wird nach seinen Plänen ein individuelles Gebäude mit einem eigenen Innenhof, Verwaltungstrakt, Klassenräumen und Lehrerarbeitsplätzen erhalten. Ein dritter Trakt soll von beiden Schulen gemeinsam genutzt werden. Insgesamt befinden sich mehr als 100 Lernfeldräume auf dem Areal, die Klassenräume sind großzügig mit mindestens 70 bis 90 Quadratmetern angelegt und beide Schulen teilen sich nicht nur die zentrale Piazza sondern auch zentrale Räume wie die Mediothek, eine multifunktionale Versammlungsfläche und die Mensa. (kg)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige