Brecht zum Jubiläum

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Die Hochzeitsgesellschaft noch ganz manierlich beim Essen Foto: Andreas Balari/wb

30 Jahre kleines Hoftheater: „Die Kleinbürgerhochzeit“ hat Premiere

Von Mona Kampe
Hor
n Ein junges Paar feiert den schönsten Tag im Leben gemeinsam mit Familie und Freunden. Es gibt Kabeljau, Schnaps, Desserts. Um den Tisch versammelt, erzählt der Brautvater Anekdoten, das neue, selbstgebaute Heim wird bestaunt. Da greift der Freund zur Gitarre und singt dem Brautpaar ein Lied. Es wird eifrig getanzt. Alles könnte so wunderbar sein, wäre da nicht die liebe Verwandtschaft mit ihren Eigenarten...

Turbulente Farce


Das kleine Hoftheater präsentiert zum Auftakt seines 30-jährigen Jubiläums Bertolt Brechts turbulente Farce „Die Kleinbürgerhochzeit“, die Brecht 1919 als 21-jähriger Student nach einer Idee seines Freundes, des Münchner Komikers Karl Valentin, schrieb. In dem Einakter stellt der junge Autor die trügerische Idylle des Kleinbürgertums auf den Kopf. Welche Steine dem Brautpaar (un-)gewollt in den Weg gelegt werden und ob sie ihren Freudentag heil überstehen, erfährt der Zuschauer nach einem amüsanten Abend, an dem sich jeder Gast und auch die Gastgeber nur von ihrer „besten“ Seite zeigen. Unter der Regie von Lars Ceglecki bitten Helmut Gentsch, Natalie Renken, Anton Matheis, Josephine Gehlhaar, Janet Peters, Jan Holtappels, Ralf Janz und Anna Suwald zu Tisch, auf dem nicht nur Porzellan zerbricht.
Freitag, 16. Januar, 20 Uhr, Das kleine Hoftheater, Bei der Martinskirche 2. Vorstellungen bis 8. Februar. Karten 18/16 Euro unter 68 15 72 oder www.hoftheater.de
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