Bürger in Glinde ausgezeichnet

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Bürgermeister Rainhard Zug (r.) überreichte die Ehrennadel Foto: güb

Mitglieder des Glinder Flüchtlingsvereins erhalten Ehrennadel

Glinde „Ihr beispielhaftes und großartiges Engagement ist wohl einmalig. Ihr Verein, ein überparteilicher Zusammenschluss von Bürgern aus Glinde, hat bewiesen, dass tatkräftige Hilfe das Schicksal der Flüchtlinge, die in Glinde eine Heimat gefunden haben, positiv beeinflussen kann“, sagte Bürgermeister Rainhard Zug. Er hatte die Aufgabe übernommen, die Ehrung der Mitglieder des Glinder Flüchtlingsvereins im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung vorzunehmen.
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hatte Städte und Gemeinden aufgefordert, ihre Flüchtlingsvereine für die Auszeichnung ihrer Leistungen in der Flüchtlingshilfe zu benennen. Die Stadt Glinde war dieser Aufforderung des Ministerpräsidenten gefolgt. In der offiziellen Bedingung für diese Auszeichnung heißt es: „Die Verleihung der Ehrennadel setzt eine lange ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle der Allgemeinheit voraus. Das ehrenamtliche Engagement muss in einer außergewöhnlichen selbstständigen Leistung bestehen. Die Ehrennadel ist 15 Millimeter groß, besteht aus Silber und zeigt das Landeswappen.“ Thorsten Albig selbst hat das erste Mal die Ehrennadel für aktive Flüchtlingshilfe Ende Juni an Bürger verliehen und damit die Aufforderung verbunden, dass in Gemeinden des Landes die Bürgermeister ähnlich verfahren sollten. „Das Engagement des Vereins Flüchtlingshilfe Glinde hat unserer Stadt zur großen Ehre gereicht. Ich bin stolz darauf, dass der Gemeinsinn in Glinde so beispielhaft ist. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre das Leben miteinander viel ärmer“, betonte Bürgermeister Zug. Ilka und Hanns-Christian Nicken vom Vereinsvorstand des Vereins Flüchtlingshilfe führten die Reihe der Mitglieder an, denen Bürgermeister Rainard Zug die Ehrennadeln übergab. Die Glinder Stadtverordneten spendeten viel Beifall dazu. (güb)
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