Bürgermeister gesucht

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Wer von diesen drei Kandidaten zieht nach dem 8. September in das Oststeinbeker Rathaus als Bürgermeister /Bürgermeisterin ein? Wird es (v.l.n.r) Gabriela Malone, Jürgen Hettwer oder Uta Kramer? Die Bürger müssen dies entscheiden Foto: zz

Am 8. September wählen Oststeinbeker aus drei Kandidaten

Von Jürgen Hartmann
Am Sonntag, 8. September sind die wahlberechtigten Einwohner von Oststeinbek und Havighorst aufgerufen, zur Wahlurne zu gehen. Sie sollen über die Nachfolge der vor einigen Monaten abgewählten Bürgermeisterin Martina Denecke entscheiden. Drei Kandidaten bewerben sich für das Amt: Jürgen Hettwer, Uta Kramer und Gabriela Malone. Während sich CDU, FDP und Oststeinbeker Wählervereinigung (OWG) Jürgen Hettwer für das Amt des Bürgermeisters vorschlagen haben, gab es nach internen Diskussionen von der SPD keinen eigenen Vorschlag. Die Sozialdemokraten wollen auf alle Fälle mit der neuen Bürgermeisterin /dem neuen Bürgermeister gut zusammenarbeiten.
Alle drei Kandidaten haben sich inzwischen bei sehr gut besuchten öffentlichen Veranstaltungen in Oststeinbek und Havighorst vorgestellt und Fragen ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger beantwortet. Alle drei legen großen Wert auf das Ehrenamt und sie wissen, dass es ohne die tatkräftige Hilfe und Unterstützung von ehrenamtlich tätigen Mitbürgern nicht geht.
Die Kandidaten
Jürgen Hettwer: Der aus Baden-Württemberg stammende 49-jährige Diplom-Verwaltungswirt kennt die Oststeinbeker Verwaltung und das Rathaus sehr gut. Von 1996 bis Ende 2010 war er hier unter anderem als Leiter des Hauptamtes beschäftigt. Seit 2010 leitet er die Sieker Amtsverwaltung.
Gabriela Malone: Die 57-jährige Mutter von zwei Töchtern ist in Hamburg geboren, wohnt seit 30 Jahren aber in Oststeinbek. Sie arbeitet seit sieben Jahren als studierte Betriebswirtin im Controlling in der Gemeindeverwaltung Oststeinbek und ehrenamtlich in der Kirche. Gabriela Malone ist zwar SPD-Mitglied, tritt aber ganz bewusst als unabhängige Kandidatin auf.
Uta Kramer: Ebenfalls als unabhängige Kandidatin tritt Uta Kramer an. Die 50-jährige Verwaltungsoberinspektorin kommt, wie sie selbst sagt, nicht aus dem Rathaus oder einer kommunalen Verwaltung, sondern arbeitet als erfahrene Verwaltungsinspektorin in der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft. Anders als
Jürgen Hettwer und Gabriela Malone verzichtet sie auf das Aufstellen von Wahlplakaten und will sich bis zum Wahltag lieber überall persönlich bei den Bürgern vorstellen.
Sollte am 8. September keiner der drei die absolute Mehrheit erreichen, müsste eine Stichwahl stattfinden, bei der dann die einfache Mehrheit reicht.
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