Bunker im Dunkeln

Anzeige
Mit Taschenlampen durch den Bunker Foto: Stadtteilarchiv Hamm

In Hamm am 4. März die Unterwelt erkunden

Hamm Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils, schätzungsweise zählen wir heute noch in Hamburg über 700 Bunker. Die oberirdischen Bauten sind in der Regel leicht zu erkennen, bei den unterirdischen bedarf es schon häufig den Blick eines „Fachmanns“. Beiden Arten verfügen über eine massive Bauausführung. Sie unterscheiden sich „lediglich“ in ihrer Dicke der Wände. 1,20 m bis über 3 m dick können die Außenmauern der Hochbunker sein, bei den unterirdischen Bunkern wurde zumeist gespart. Die Röhren- und Rundbunker liegen mehr oder weniger tief im Erdreich und waren aus der Luft nicht auszumachen. Sie boten daher auch keinen Schutz vor einem direkten Bombentreffer, sondern waren „nur“ splittersicher. Dennoch boten sie deutlich mehr Schutz als die notdürftig hergerichteten Luftschutzkeller, in denen die meisten Menschen die Luftangriffe zu überstehen hatten. Möchten Sie mehr über den Bunkerbau, die Bunkertypen sowie über die Ängste und Nöte der Schutzsuchenden erfahren, dann nehmen Sie doch einfach an einer Führung im Dunkeln durch Hamburgs einziges Bunkermuseum im Wichernsweg 16 teil. Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Am Freitag, 4. März um 18 Uhr haben Sie hierzu die Gelegenheit. Wir empfehlen das Mitbringen einer Taschenlampe. Karten (8 €, Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte) können Sie unter stadtteilarchiv@hh-hamm oder t 18 15 14 93 vorbestellen. Am Veranstaltungsabend sind meist alle Karten ausverkauft! Die nächste Chance bietet sich dann erst wieder am 27. Mai.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige