Buntes neues Zentrum

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Frauke Rubarth (r.) strickte noch vor Ort für die Aktion „Billstedts neue Masche“– Schmuck fürs neue ZentrumFoto: güb

400.000 Euro in Billstedts „Kulturachse“ investiert

Von Günther Brockmann
Billstedt. Die Umbaumaßnahmen im zentralen Bereich vom Öjendorfer Weg zwischen Fritzschweg und Billstedter Marktplatz sind abgeschlossen. Im Herzen von Billstedt entstand damit die „Kulturachse“, der ein neuer Raum zum Verweilen und für vielfältige kulturelle Aktionen sein soll. Die Feier zur Einweihung wurde zu einem großen Ereignis. Andy Grote, Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte und Dierk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, begrüßten rund 120 Gäste, die zur Einweihungsfeier gekommen waren. Ebenfalls erschienen waren Michael Mathe, Leiter des Fachamtes Stadt und Landschaftsplanung, und Gerd Baum, Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes. Die beiden Fachämter haben die Kulturachse in Kooperation geplant und umgesetzt.
„Wir haben mit der Kultur-
achse Billstedt eine attraktive Stätte für kulturelle Ereignisse geschaffen. Hier wird sich in Zukunft ein buntes Leben abspielen. Für die Finanzierung des Projektes hat die Bezirksversammlung fast die Hälfte ihres Etats, mehr als 400.000 Euro, ausgegeben. Das zeigt schon die Bedeutung der Kulturachse“, sagte Bezirksamtsleiter Andy Grote. „Wir freuen uns, dass Billstedt mit der Kulturachse ein neues Symbol erhalten hat. Es ist ein Beispiel für optimale Wertschätzung des öffentlichen Raumes“, so Dierk Sielmann, Vorsitzender der Bezirksversammlung.

Ein feierliches Rahmenprogramm Livemusik, Tanzeinlagen und kleinen Perfomances vom Kulturpalast, dem Haus der Jugend Billstedt sowie der katholischen Schule St. Paulus waren Teil der Einweihung. Eine besondere Attraktion war die Aktion „Billstedts neue Masche“. Rund 70 Billstedterinnen und Billstedter strickten und häkelten Wollobjekte für die bunte Kulturachse unter der Leitung von Frauke Rubarth (das Wochenblatt berichtete). Laternenmasten und Fahrradständer sowie Sitzgelegenheiten wurden „eingekleidet“. Sie bleiben zwei Monate hängen und sind dann Teil einer Ausstellung. Mit dem Billstedter Strickschick soll die Kulturachse sichtbarer gemacht werden
Seit Herbst 2012 wurde der Bereich vor dem Kundenzentrum Billstedt umfassend neu gestaltet. Der Straßenraum wurde neu gepflastert und großzügiger angelegt, die Fahrbahnbreite wurde zugunsten der Gehwege verringert. Passend zum Thema „Kulturachse“ wurden neue skulpturale Sitzelemente eingebaut. Auch ein Stein zum Andenken an Horst Boettjer wurde integriert. Er war 23 Jahre Ortsamtsleiter gewesen und verstarb 80-jährig. (güb)
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1 Kommentar
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Hannelore Hafermalz aus Billstedt | 20.06.2013 | 21:54  
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