Darum gibt es keine Katzenschule

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi. Diesmal über seinen Geburtstag

Hamburg „Eine Geburtstagstorte für die Katze“. Na, wer kennt diesen Buch-Titel? Findige Leser denken da sofort an... Findus! Der getigerte Held in grüner Hose aus den großartigen Geschichten von Sven Nordqvist ist wirklich zu beneiden. Er hat nämlich gleich dreimal im Jahr Geburtstag. Der alte Knabe – das oben erwähnte Buch erschien 1984 – wohnt ja recht ländlich, in der schwedischen Einöde, ohne iCat und Supermarkt. Statt dessen mit Fuchs und Hühnern hinterm Haus. Was für eine abenteuerliche Umgebung! Sowas kennt man heute kaum noch, schon gar nicht in einer deutschen Großstadt wie Hamburg. Obwohl unser Nachbar Konstantin sogar einmal Hühner hinterm Zweifamilienhaus gehalten hat. War das ein Gegacker und Gelege! Allerdings müffelte der Stall trotz eifriger Reinigung doch langfristig etwas und so trennte man sich am Ende von Henny & Co. Friedlich. Früher, als der Junge, der in meinem Haus wohnt, noch klein war, las er auch diese schönen Geschichten vom schrulligen Petersson und seinem Kater. Oder die Frau, die in meinem Haus wohnt, las sie ihm vor. Warum ich von der Torte für Findus schreibe? Ich hatte vorige Woche auch Geburtstag - tataaaa! Sechs Jahre bin ich jetzt alt, sozusagen im besten Stubentiger-Alter. Bloß gut, dass die Frau, die in meinem Haus wohnt, nicht zu viel bei Petterson und Findus abgeguckt hat. Als Schweden-Happen zum Jubeltag gab es für Findus ja Pfannkuchentorte. Also, wenn da ein Hühnchenfilet oder Rinderherz eingewickelt wäre, könnte man drüber reden. Aber mit Sirup? Mit sechs Jahren werden Zweibeiner eingeschult, habe ich gehört. Hundeschule kennt man auch (wer‘s braucht...) Aber es ist logisch, dass es keine Katzenschule gibt. Ich weiß erstens alles und zweitens besser. Es feiert sich selbst, Euer Willi

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