Der BüNaBe sagt Tschüß

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Im alten Käfer war Andreas Hein nicht mehr unterwegs, dafür aber in einem Ford Fiesta, in dem es so eng war, „dass man aussteigen musste, wenn man etwas aus der Hosentasche nehmen wollte“ Foto: Grell

Polizeibeamter Andreas Hein geht in Ruhestand – und erstmal auf Kreuzfahrt

Von Karen Grell

Horn. Mehr als die Hälfte seines bisherigen Lebens war Polizeibeamter Andreas Hein (60) am Polizeirevier an der Rennbahnstraße in Horn im Dienst und wurde nun feierlich in den Ruhestand
verabschiedet.

Langweilig wird ihm nach seiner Zeit als Polizist auf keinem Fall, denn Pläne hat er genug für die Zukunft, aber „vermissen werde ich vor allem meine Kollegen sehr“, so der frischgebackene Pensionär. Da auch Ehefrau Wijnie jetzt in Rente ist, wollen beide zusammen die Welt umrunden. Zunächst geht es im Juli auf Kreuzfahrt Richtung Spitzbergen, den Rest des Sommers dann im eigenen Wohnmobil nach Frankreich und Spanien. „Wir reisen beide wahnsinnig gern“, betont Andreas Hein. An seine Arbeitsstelle, die ihn vom Schichtdienst im Streifenwagen, über die Einsätze als Zivilfahnder am Ende zum bürgernahen Beamten, kurz Bü-na Be, gemacht hat, wird sich Polizist Hein immer wieder gern zurückerinnern:
Spannend war auch die Zeit als Zivilfahnder
„Es war schon eine tolle Zeit“. Dabei hatte der junge Andreas Hein nach dem Schulabschluss eigentlich gar keine Karriere bei der Polizei geplant, auch dann nicht, wenn schon sein Vater bei der Davidwache im Dienst war. „Wer damals eine Ausbildung zum Polizisten machte, der musste nicht zur Bundeswehr“, sagt er lachend. Schnell wurde dann aber doch klar: „Es war einfach der passende Job für mich“. Besonders spannend erlebte Andreas Hein seine Zeit als Zivilfahnder, „wenn wir Verbrecher so richtig auf frischer Tat ertappt haben“.
Kontakt auf der Straße
Damals noch im Ford Fiesta, der so eng war, „dass wir aussteigen mussten, wenn einer etwas aus der Hosentasche nehmen wollte“. Aber auch die 18 Jahre als bürgernaher Beamter möchte Hein nicht missen. „Es war schön, sein Wissen dann an andere weiterzugeben.“ Beispielsweise hat er Senioren beraten, um ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Alterssituationen zu bieten, Jugendliche vor Kriminaltaten gewarnt und Kindern in den Schulen einen direkten Kontakt zur Polizei geboten.
Andreas Hein wird „sein“ PK 42 in guter Erinnerung behalten – und auch die Kollegen werden an die Zeit mit ihm gerne zurückdenken.
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