Der Garten kommt!

Anzeige
Vereint: Vorstand, Behörde, Politiker und Mitglieder vorm ersten Spatenstich auf dem Grundstück des Interkulturellen Garten Billstedt an der Legienstraße. V. li.:Friedrich Kröger, Kassenwart, Elisabeth Thun, 1. Vorsitzende, Ursula Ullmann, Timo Stieriz, SPD, Friedo Hauff, Fachamt Management, Mohaddim Stritt-Syed, Hildegard Jürgens, 1. Vorsitzende SPD Billstedt Foto: Neschki

Grundstück für Integrationsprojekt gefunden

Von Mike Neschki
Billstedt. Endlich ist es soweit. Der Interkulturelle Garten in Billstedt wird trotz aller Irrungen und Wirrungen realisiert. Nicht wie gewünscht am Rande der Archenholzstraße sondern an der Bahnstrecke Legienstraße Ecke Kuriergang. Leider sind von der Idee bis zur Umsetzung über anderthalb Jahre vergangen und viele Mitglieder haben zwischenzeitlich die Geduld und damit auch die Lust verloren. Ende 2010 wurde während einer Sitzung der Stadtteilinitiative „Hallo Billstedt“ die Idee des Interkulturellen Gartens geboren. Der hohe Migrationsanteil von etwa 50 Prozent schien dieses Projekt sinnvoll zu machen. Also wurde ein Verein gegründet. Schnell favorisierte der Vorstand ein Grundstück an der Archenholzstraße. Leider erklärte das verantwortliche Fachamt nach erster Begehung, dass dieses Grundstück zum Landschaftsschutzgebiet gehört und damit für den Interkulturellen Garten nicht in Frage käme. Doch ein Landschaftsschutzgebiet, so die Vereinsoberen, unterliege nicht dem Naturschutz. Es gäbe diesbezüglich sogar Gestaltungsrichtlinien. Sie beharrten also darauf. Elisabeth Thun, die erste Vorsitzende des Vereins hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen „Plan B“ in der Tasche. Ende 2011 wurde die Archenholzstraße dann abgelehnt. Alternativflächen standen aber zur Debatte. Zum einen in der Legienstraße und zum anderen im Maukestieg direkt am Busbahnhof. Diese Fläche favorisierte übrigens die Behörde. Parallel wurden zwar beide Grundstücke begutachtet, aber nicht für gut befunden. Man hätte am liebsten immer noch die Fläche an der Archenholzstraße gehabt konnte sich aber auch mit dem Gelände an der Legienstraße arrangieren. Irgendwann wurde doch noch eine Mitgliederversammlung einberufen, die sich dann allerdings für den Maukestieg aussprach. Schnell wurden also wieder Anträge gestellt, die von der Behörde an den Umweltausschuss weitergeleitet und natürlich abgelehnt wurden, weil sich der Regionalausschuss ja nach Rücksprache mit dem Verein schon für die Legienstraße ausgesprochen hatte. Zu guter Letzt haben Uwe Böhm, zugewählter Bürger der Grünen im Regionalausschuss, und zu der Zeit noch einfaches Mitglied des Vereins, gemeinsam mit der SPD und FDP einen Antrag für die Legienstraße gestellt, die das Votum des Regional- und Umweltausschusses bekräftigen sollte. Das ist nun geschehen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann der ersten Spatenstich erfolgt. (mn)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige