Der Keller der „Freiheit“

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Auf die Betonpfeiler (insgesamt 80) wird die Bodenplatte des Kellers geschüttet. Geplant ist auch ein behindergerechter Fahrstuhl Foto: von Borstel/wb

... und am Freitag um 10 Uhr wird der Grundstein für das Stadtteilhaus gelegt

Horn Nachdem im vergangenen Mai der erste Spatenstich getätigt wurde und Anfang November der erste Bagger anrollte, wird jetzt am kommenden Freitag um 10 Uhr der Grundstein für den Neubau des Stadtteilhauses „Horner Freiheit“ gelegt. Bezirksamtsleiter Andy Grote, wird ein Grußwort sprechen, ebenso Fachamtsleiter Michael Mathe, der Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Horn, Gerd von Borstel, vom Trägerverein „Horner Freiheit e.V.“ Stephan Müller sowie Jan Zunke, Geschäftsführer der Sprinkenhof GmbH, die den Neubau hochzieht. Gemeinsam werden sie eine Kassette mit Dokumenten (darin unter anderem auch eine Ausgabe des Wochenblatts) Grundstein für das Stadtteilhaus legen.

Zwölf Einrichtungen unter einem Dach


Das Stadtteilhaus ist ein Schlüsselprojekt für die Entwicklung der neuen Mitte von Horn. Am Gojenboom in der Nähe der U-Bahn-Station Horner Rennbahn sollen auf 1400 Quadratmetern und über zwei Etagen zwölf Einrichtungen aus dem Stadtteil unterkommen, unter anderem die Bücherhalle, der Awo-Seniorentreff und die Geschichtswerkstatt. Auch ein Café wird in dem Gebäude Platz finden. Trägerverein des Ganzen ist die „Horner Freiheit“.Geplante Fertigstellung ist Anfang 2016. Kosten: rund sechs Millionen Euro, von denen die Stadt 50 Prozent, die städtische Springenhof AG 40 Prozent und der Bezirk die restlichen zehn Prozent übernimmt.
Die Vorgeschichte zur „Horner Freiheit“ beginnt schon 2004, als ein Gutachten für die Bezirksversammlung feststellt, dass Handlungsbedarf für die weitere Entwicklung im Stadtteil besteht. 2007 beschließt die Bezirksversammlung, ein Stadtteilhaus zu bauen und im Rahmen einer so genannten „Public Private Partnership“ zu finanzieren. Nach diesem Konzept baut ein privater Investor das Gebäude und die Stadt mietet es dann verbindlich für 20 Jahre. Doch dann wurden Mittel des Bundes überraschend gekürzt und der Investor sprang ab. Das Raumkonzept wurde von 2000 auf 1400 Quadratmeter geschrumpft, das städtische Immobilienunternehmen, die Sprinkenhof AG, sprang ein. Interessierte können die Arbeiten im Baustellenblog verfolgen. (wb)
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