Der Rad-Reporter des Wochenblatts testet Ihren Arbeitsweg

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Marco Dittmer, Rad-Reporter des Wochenblatts

Mit dem Rad zur Arbeit? Das überlegt man sich zweimal. Welche Strecke fahre ich? Komme ich verschwitzt an? Wie lange brauche ich? Marco Dittmer testet Ihren Weg

St. Georg In der schönen Straße Koppel gibt’s ein kleines Fahrradparadies. In der Hausnummer 36 sitzt die Hamburger Sektion des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC). Hier, in einem großen Raum mit Werkstattcharakter wird rund ums Fahrrad beraten. Bis September, an jedem letzten Freitag im Monat, von 15 bis 17 Uhr. Acht Euro kostet die Beratung, vier für Mitglieder des ADFC. Dabei steht die Sicherheit im Mittelpunkt. „Wie schütze ich mein Fahrrad vor Diebstahl?“, lautet die entscheidende Frage. Kürzlich konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ diesen Service kostenlos in Anspruch nehmen. ADFC-Mitglieder führten verschiedene Schlösser vor, wiesen auf Vor- und Nachteile der Sicherungen hin. „Man sollte beim Schloss nicht geizen“, empfiehlt Johanna Drescher, die Leiterin der Geschäftsstelle des ADFC Hamburg. Am besten sogar das Rad mit zwei Schlössern sichern: Bügelschloss und Kabelschloss. Damit ist man auf der sicheren Seite. Und Rahmen und Hinterrad gemeinsam abschließen. Schließlich empfiehlt sich eine Fahrrad-Codierung. Mittels dieser eingestanzten Nummer kann die Polizei die Eigentümer aufgefundener Räder ermitteln. „Codierungen schrecken Diebe ab“, weiß Johanna Drescher. Und den bewährten Spruch „Gelegenheit macht Diebe“ beachten. Immerhin: die Aufklärungsquote bei Fahrraddiebstählen hat sich in den letzten Jahren in Hamburg verbessert, aber sie lag 2015 trotzdem nur bei etwas über 11 Prozent (2009: 3,9 Prozent). Am besten also: das Rad vor Diebstahl schützen. Da empfiehlt sich ein Ausflug in die Hamburger ADFC-Zentrale. In der vergangenen Woche war auch die Hamburger AOK mit dabei. Die Krankenkasse mit ihrer Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" für den Umstieg auf das Fahrrad. (ch)

Der Rad-Reporter testet Ihren Arbeitsweg:

Mit dem Rad zur Arbeit? Das hört sich erstmal gut an – gut für die Gesundheit, gut für den Körper und laut AOK sogar gut für den Chef, weil die Arbeitsleistung steigen soll. Doch wie Alltagstauglich ist die Idee? Komme ich verschwitzt im Büro an? Dauert die Fahrt mit dem Rad länger als mit dem Auto? In welchem Zustand sind die Radwege auf meiner Strecke? Rad-Reporter Marco Dittmer testet ihren Arbeitsweg. Von der Haustür bis ins Büro, im Berufsverkehr oder vor der Nachtschicht: Am Ende sagt Ihnen Marco Dittmer, ob sich der Umstieg aufs Rad für Sie lohnt. Kontakt: Radreporter@hamburger-wochenblatt.de
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