Einfach besser abhängen

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Beim Street Workout wird in der Gemeinschaft, an der frischen Luft und mit dem eigenen Körpergewicht trainiert Foto: Kevin Schmidt / Street Workout Hamburg e.V.

Der Hammer Park soll eine neue Trendsport-Anlage bekommen

Von Johanna Landeck
Hamm
Bewegung hält Körper und Geist in Schwung. Und weil das so ist, das Sportangebot in Hamm um eine Outdooranlage ergänzt werden. Das Besondere an dieser Anlage ist, dass sie speziell auf die Sportart Calisthenics (vom griechischen „kalos“, schön, und „sthenos“, Kraft) zugeschnitten ist. Die Bezirksversammlung hat jetzt einen entsprechenden Antrag der SPD-Bezirksfraktion im Ausschuss für Soziales, Inklusion und Sport beschlossen. Die Verwaltung prüft nun die Umsetzbarkeit. Ginge es nach der SPD, könnte die Anlage noch vor dem Wintereinbruch auf dem Sportplatz im Hammer Park aufgebaut werden.
„Neben Klimmzügen und Liegestützen lassen sich akrobatische Figuren an der Anlage vollziehen, so dass zum Beispiel die Möglichkeit besteht von Stange zu Stange zu springen. Nebenbei wird Musik gehört, meistens Hip Hop“, erklärt Christopher Siechau vom 2014 gegründeten Verein Street Workout Hamburg. Gemeinsam mit dem Bezirksamt in Bergedorf hat der Verein bereits eine Outdooranlage in Allermöhe realisiert. Mit durchschlagendem Erfolg: „Am Tag pilgern sicher 150 Menschen den Outdoor Sportpark für das Street Workout an“, so Siechau. Dabei sei der Sport für alle Altersklassen zwischen acht und 65 Jahren interessant. Die größte Zielgruppe seien jedoch Kinder und Erwachsene zwischen zehn und 35 Jahren. „Von der Effektivität her gibt es keinerlei Training, was dem Street Workout voraus ist“, sagt Siechau, und das in Zeiten in denen sich man sich ohnehin zu wenig bewege. Das Street Workout schaffe hier Abhilfe: „Man trainiert lediglich mit dem eigenen Körpergewicht. Das alles passiert ohne ohne Mitgliedbeiträge an der frischen Luft.“ Nicht zu vergessen sei auch der soziale Aspekt, betont Tobias Piekatz, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion Hamburg-Mitte. Die Finanzierung scheint gesichert. Piekatz: „In dieser Woche werden bis zu 12.500 Euro für die Errichtung der Anlage aus dem Masterplan Sport bereitgestellt.“
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