Entsteht hier der Billhorner Stieg?

Anzeige
Das Gelände des ehemaligen Huckepackbahnhofs wird zum Gewerbegebiet. Im Hintergrund das Gebäude des Instituts für Hygiene und Umwelt

Huckepackbahnhof: Politiker einigen sich auf Straßennamen. Kulturbehörde prüft

Hamburg. Ein neues Gewerbegebiet wird auf dem Gelände des ehemaligen Huckepackbahnhofs in Rothenburgsort entstehen (wir berichteten). Nun gibt es erste Anträge bezüglich der Straßennamen, die im Regionalausschuss Horn/Hamm/Borgfelde/Rothenburgsort einstimmig beschlossen wurden. Demnach sollen mehrheitlich nach dem Willen der Mitglieder des Regionalausschusses alle neu gebauten Straßen auf dem Gelände nach Persönlichkeiten benannt werden. Nieburstraße und Billhorner Stieg kamen als Vorschläge aus den Reihen der CDU. Dietrich Niebur war von 1624 bis 1643 Senator. Sein Großvater Lorenz und sein Onkel Johann Niebur waren hamburgische Bürgermeister. Der Familie gehörte ein Gehöft am Billwerder Deich. Beim Billhorner Stieg handelte es sich um eine kleine Straße, die am Billhorner Deich neben dem Hochbahnhof begann und nach dem Krieg Notbehausungen bot.
Unterdessen machte die SPD den Vorschlag, eine Straße nach der Familie Rodenborg zu benennen. Im 17. Jahrhundert war sie im Besitz der Fläche und Namensgeber für den Stadtteil. Auch Erwin Seeler könnte als Straßenname in Verbindung einer Straße oder eines Weges fungieren. Seeler war als Fußballspieler jahrelang im F.T.S.V. Lorbeer in Rothenburgsort
aktiv. Alle Namensvorschläge werden nun durch die Kulturbehörde geprüft, sie gibt letztendlich grünes Licht für eine offizielle Verwendung. Wann die Bauarbeiten auf dem Gelände des Huckepackbahnhofs beginnen und die ersten Straßen samt neuer Straßenschilder gebaut werden, ist derzeit noch nicht bekannt. (mr)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige