Erinnerung wach halten

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Sie enthüllten das neue Denkmal im Neubaugebiet „Alte Wache“ (v. l. n.r.): Hauke Asmussen von der Grundstücksgesellschaft „Alte Wache“, Bürgermeister Rainhard Zug, Bürgervorsteher Eberhard Schneider und Werner Braun, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt GlindeFotos: zz

Denkmal im Neubaugebiet „Alte Wache“ enthüllt

Glinde. Im Neubaugebiet „Alte Wache“, dort, wo sich noch bis 2005 das Hauptgerätedepot der Bundeswehr und auch das UN-Hauptgerätedepot befand, wurde kürzlich ein Denkmal enthüllt. Es hat die Form eines überdimensionalen Buches. Auf der Vorderseite befindet sich das erhaltene Wappen des Heereszeugamtes und auf den Innenseiten können die Besucherinnen und Besucher an Hand eines Modells sehen und an acht Tafeln nachlesen, wie sich Glinde in den Jahren seit 1930 bis heute entwickelt hat und welche Rolle dabei das Heereszeugamt als Teil der Heeresverwaltung Hamburg und als Teil der Kriegsvorbereitungen des dritten Reichs gespielt hat.


„Dieses Denkmal soll auch den über 2000 Neubürgerinnen und Neubürgern in unserem neuen Stadtteil
„An der Alten Wache“

aufzeigen, welche wechselvolle Geschichte unsere Stadt genommen hat“,
Rainhard Zug, Bürgermeister
Bei der Feierstunde, an der zahlreiche Stadtvertreter, Ehrengäste und unter anderem auch der langjährige ehemalige Bürgermeister Hans-Peter Busch teilnahmen, ließ Bürgermeister Rainhard Zug die Geschichte der Stadt, die heute mehr als 18.000 Einwohner hat, Revue passieren. „Dieses Denkmal soll auch den über 2000 Neubürgerinnen und Neubürgern in unserem neuen Stadtteil „An der Alten Wache“ aufzeigen, welche wechselvolle Geschichte unsere Stadt genommen hat“, sagte Zug in seiner Rede.
Nach dem Rückzug der Bundeswehr hatte sich Glinde dafür eingesetzt, dass dieses Gelände im Osten der Stadt zwischen Möllner Landstraße und Oher Weg zu einem innerstädtisches Wohnquartier und Gewerbegebiet umgestaltet werden konnte.
Die Kosten für das Denkmal von etwa 30.000 Euro wurden von der Grundstücksgesellschaft „Alte Wache“ übernommen. Was noch fehlt sind Bänke und ein Papierkorb. Aber auch sie sollen in Kürze aufgestellt werden. (zz)
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