Es darf weitergebaut werden

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Die Bautätigkeit an der Möllner Landstraße konnte vor kurzem wieder aufgenommen werden.Foto: Neschki

Wie das Gebäude genutzt werden darf steht aber noch nicht fest

Billstedt. „Die Billstedter Bürger haben gekämpft und gewonnen. Jedenfalls erst einmal...“ So berichtete das Hamburger WochenBlatt kürzlich über das stillgelegte Bauvorhaben der Lucky Seven GmbH an der Möllner Landstraße, Ecke Letternkamp. Seit geraumer Zeit wird dort allerdings wieder gewerkelt und die Menschen wundern sich.
Ob es dort schließlich Wohnungen geben wird oder doch eine Spielhalle mit einer Einfach- oder Mehrfachkonzession, steht immer noch nicht fest. Denn das entscheidet nicht mehr die Behörde sondern das Oberverwaltungsgericht. „Dort ist der Fall gerade anhängig“, so Karl Heinz Humburg, Leiter Bebauungsplanung im Bezirk Mitte.
„Stillgelegt wurde das Bauvorhaben“, so Pressesprecherin Sorina Weiland vom Bezirksamt Mitte, „weil das Bauvorhaben im Dezember nicht den genehmigten Anträgen entsprach sondern den abgelehnten aus 2010.“
Der Unterschied zwischen den beiden Anträgen waren Stützpfeiler für eine nicht benötigte Statik. Diese dürfen jetzt zwar bleiben, aber das Objekt steht jetzt unter Beobachtung.
„Nach wie vor gilt das Verbot der Mehrfachkonzession und es gilt auch das Verbot von Wettbüros in demselben Gebäude zusammen mit einer Spielhalle,“ so Kerstin Gröhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Bezirk und Abgeordnete aus Billstedt. „Wir werden die Billstedter Bürger bei ihren Aktivitäten gegen eine Spielhalle auf alle Fälle weiterhin unterstützen,“ so Murat Gözay von den Grünen. „Bleibt nur zu hoffen, dass dies nicht nötig sein wird.“ (mn)
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