Feier an der „Freiheit“

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Bezirksamtsleiter Andy Grote beim Richtfest für das neue Stadtteilhaus Fotos: mdt

Richtfest am neuen Stadtteilhaus. Eröffnung im Frühjahr 2016

Hamburg. Fast 20 Jahre Planung und 4,8 Millionen Euro hat das Stadtteilhaus „Horner Freiheit“ gekostet. Auf dem Richtfest in der vergangenen Woche war den künftigen Bewohnern die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „Das können sie nicht mehr rückgängig machen“, hörte man Anwohner und Stadtteilvereine immer wieder sagen.
Nach dem ersten Spatenstich im Mai 2014 und der Grundsteinlegung im Januar ist es bereits das dritte Fest am Gojenboom in Horn. Selten werden die Baufortschritte in Hamburg so ausgiebig gefeiert wie die der „Horner Freiheit“. Der Bezirk will Sicherheit vermitteln und zeigen, dass es ihm nun ernst ist. Wohl auch aus deisem Grund wird Bezirksamtsleiter Andy Grote am vergangenen Donnerstag von der neuen Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt begleitet. Beide betonen die Bedeutung des neuen Stadtteilzentrums für Horn, aber auch bei ihren Reden ist Erleichterung zu hören. Vielleicht auch darüber, dass sie jetzt die Feste feiern, die zuvor immer wieder verschoben wurden. „Wenn am Ende das Ergebnis stimmt, kommt es auf ein Jahr mehr oder weniger nicht mehr an“, sagt Andy Grote bei dem Richtfest.

Idee besteht seit 20 Jahren

Die Horner Freiheit soll das Gesicht des Stadtteils verändern. Zwölf Institutionen, von der Horner Bibliothek bis zur AWO , werden sich die 1.400 Quadratmeter an der U-Bahn-Station „Horner Rennbahn“ teilen. Immer wieder verzögerte sich der Baubeginn. Mal lag es an der Finazierung, mal an neuen Plänen. Im Bezirksamt verhandelt man seit 2004 über ein Horner Stadtteilzentrum, die Idee gibt es aber schon seit 1995. Anfangs sollte über eine „Public Private Partnership“ das Zentrum finanziert werden. Nach diesem Konzept baut ein privater Investor das Gebäude und die Stadt mietet es dann verbindlich für 20 Jahre. Doch dann wurden Mittel des Bundes überraschend gekürzt und der Investor sprang ab. Daraufhin lagen die Pläne vorerst auf Eis. Die Zeit, in der eine neue Finanzierung geplant wurde, verärgerte viele Anwohner und Stadtteilinstitutionen. Im Frühjahr 2016 soll das Zentrum eröffnet werden – dann wird es die vorerst letzte Feier geben. (mdt)
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