Fellness statt Catnapping

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Kater Willi erzählt aus seinem Leben Grafik: wb

An dieser Stelle schreibt jede Woche Kater Willi. Diesmal über Ferien und Urlaubsdomizile

Hamburg „Hilfe! Sie haben Willi!“, rief der Junge, der in meinem Haus wohnt, von der Rückbank des Autos. Wenn ich nicht wüsste, dass sein Humor so scharf ist wie sein Verstand, hätte ich mir an dieser Stelle vermutlich Sorgen gemacht. Es lag aber wohl an seinem hohen Erholungsgrad, dass er zu Scherzen aufgelegt war. Ehrlich gesagt, hatte ich diese Catnapping-Meldung gar nicht selbst gehört, sondern die Frau, die in meinem Haus wohnt, erzählte mir davon, nachdem sie mich aus meinem Fellness-Urlaubsdomizil abgeholt hat. Aber der Reihe nach. Sie ahnen schon: Es geht um Ferien. Das ist die Zeit, in der die Stadt staulos sein könnte, wenn nicht an jeder Ecke der Landesbetrieb für Verkehr die Straßen für Baustellen sperren lassen würde. Jedenfalls ist auch die Familie, die in meinem Haus wohnt, gerne mal unterwegs. In solchen Fällen sorgen übers Wochenende unsere Lieblingsnachbarn Antje und Finni für das Willi-Ergehen inklusive Streichel- und Spielunterhaltung. Bei längeren Auswärtsaufenthalten genieße ich dagegen Fellness pur im Umland. Im Kreis Stormarn wohnt nämlich die Familie, in deren Haus ich geboren bin. Und bei deren Tochter Tini war ich diesmal zu Gast. Was soll ich sagen: Es war wieder einmal ganz reizend! Inklusive Übernachtung am Fuß des Bettes zu ihren Füssen. Merke: Niemand kann Füsse so wärmen wie Willi. Dafür werde ich gestreichelt und köstlich verpflegt. Das kostet ein paar Mäuse. Aber das ist es der Familie, die in meinem Haus wohnt, wert. Nur, dass ihr diesmal auf dem Rückweg aus Sermaus im schönen Tirol die Barschaft ausgegangen war. Deshalb machte der Junge, dem ich sonst die Füsse wärme, einen Scherz, dass ohne Mäuse kein Kater mehr nach Hause käme... Schließlich wurde ich aber doch abgeholt, gegen gebührende Gebühr. Es legt sich im schönsten Zuhause der Welt wieder hin: Euer Willi

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