FF Billstedt-Horn hat neue Räume

Anzeige
Der Anbau beherbergt die Umkleide der Freiwilligen Feuerwehr Foto: Möller

Die 40 Feuerwehrkameraden haben jetzt eine richtige Umkleide

Von Christa Möller
Billstedt/Horn
Die Raumnot ist vorüber: In ihrem neuen Anbau haben die
40 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Billstedt-Horn endlich Platz für eine Umkleide mit Spinden für die Schutzkleidung. Nach nur 32 Bautagen, verteilt auf drei Monate, war der Neubau fertig. Auf die Erteilung der Baugenehmigung hatten sie immerhin ein Jahr gewartet. Bisher mussten sie sich in der danebenliegenden Fahrzeughalle hinter den zwei Löschfahrzeugen und dem Rüstwagen umziehen – „das war aus Sicherheitsgründen und aufgrund der Hygienevorschriften nicht gut“, sagt Wehrführer Matthias Proske. Möglich macht die neue Lösung ein Durchbruch zur Fahrzeughalle mit Hygienebereich – und natürlich die Investition des Vermieters, der Grundstücksverwaltung Sadowsky. Dafür sind die Kameraden äußerst dankbar. Immerhin rund 120.000 Euro kostete der Anbau mit Infrarotheizung, Lüfter nebst Feuchtigkeitssensoren und automatischer Lichtsteuerung. Mieter des Gesamtkomplexes mitten im Wohngebiet am Bergmannring ist die Stadt Hamburg. „Wir sind halt da stationiert, wo die Menschen leben“, stellt Proske mit Blick auf die Berufsfeuerwache im Industriegebiet fest. Seit 1992 gibt es die Freiwillige Feuerwehr Billstedt-Horn an diesem Standort, der Mietvertrag läuft über weitere 25 Jahre. Auf dem Gelände befindet sich außerdem das Dienstgebäude mit Küche, in dem die Kameraden, ebenso wie im Anbau und beim Innenausbau der Fahrzeughalle, viele Eigenleistungen erbracht haben, wie der Wehrführer erläutert. Besonders viele ehrenamtliche Arbeitsstunden kamen zusammen beim Innenausbau des Kellers, der jetzt unter anderem Platz für einen gut ausgestatteten Sportraum und einen zweiten Schulungsraum bietet. „Man muss entsprechende Bedingungen schaffen, denn jeder, der sich wohlfühlt, kommt gern“, erklärt der junge Feuerwehrchef, der 1992 mit zehn Jahren in der damals gerade gegründeten Jugendfeuerwehr angefangen und mit 18 die Grundausbildung absolviert hat. Seit sieben Jahren ist der 34-jährige Fachkrankenpfleger für Anästhesie hier Wehrführer. Das Durchschnittsalter der Kameraden liegt bei Mitte 20. Im Stadtteil wohnen viele junge Leute, das spiegelt sich hier wider, sagt Proske.
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige