Flüchtlinge in Hamburg erhalten Zertifikate

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Große Freude über die Zertifikate. Die Papiere sollen die Jobvermittlung erleichtern Foto: Ulrich Perrey/wb Die Veröffentlichung ist im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung mit Nennung des Fotografen frei. Handelskammer Hamburg Geschäftsbereich Marketing, Kommunikation, Mitgliederbeziehungen Publikationen Adolphsplatz 1 20457 Hamburg Tel: 0049 (0)40-36138-304 E-Mail: alexandra.daehne@hk24.de *** Local Caption *** Rechte

Handelskammer will damit die Jobvermittlung im Gastronomiebereich erleichtern

City Die ersten 14 Flüchtlinge bekamen kürzlich Zertifikate der Handelskammer: In einem Pilotprojekt wurden ihre berufliche Kompetenzen in der Gastronomie festgestellt. „Diese Zertifikate sollen Unternehmen einen besseren Überblick über ihre beruflichen Vorkenntnisse geben und den Entscheidungsprozess für ihre Einstellung erleichtern“, erklärte Ulrich Brehmer von der Handelskammer-Geschäftsführung bei der Übergabe. Die Geflüchteten, überwiegend aus Syrien und dem Irak, hatten zwei Wochen lang ihre Fähigkeiten in den Bereichen Küche, Service und Housekeeping vor Berufsbildungsexperten der Handelskammer und dem Grone-Bildungszentrum unter Beweis gestellt. Bei Praxisübungen und theoretischen Tests orientierten sich die Prüfer an grundlegenden Anforderungen, die Jugendliche im ersten Ausbildungsjahr einer dualen Berufsausbildung erlernen. Beim Pilotprojekt kooperierten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter Hamburg, die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) mit Grone Hamburg und der Handelskammer. Die Partner hatten festgestellt, dass die beruflichen Kompetenzen und Erfahrungen, die Flüchtlinge in ihren Heimatländern erworben haben, schwer einschätzbar seien. „Mit diesem Projekt stellten wir aber unter Beweis, wie es in kurzer Zeit gelingen kann, Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, sagte Ulrich Wessels, Geschäftsführer von Grone Hamburg, der den Geflüchteten hohe Motivation und unerwartet gute berufliche Kenntnisse bescheinigt. Arbeitgeber hätten bereits Interesse angemeldet. Die Kooperation habe ein vorbildliches Projekt auf den Weg gebracht, angesichts von rund 1000 unbesetzten Stellen in Hamburger Restaurants und Hotels. Wiebke Rehr von der Agentur für Arbeit begrüßte die Kooperation. Zu einem selbstbestimmten Leben der Geflüchteten gehöre Integration. Die gelinge insbesondere durch Sprache und den raschen Weg in Arbeit. (wh)
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