Freude im Hause Hettwer

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Eine klare Entscheidung: Jürgen Hettwer errang 75,55 Prozent der Stimmen, Gabriela Malone (Mitte) 21,18 Prozent und Uta Kramer 3,28 Prozent Foto: zz

Klare Mehrheit für Oststeinbeks neuen Bürgermeister

Von Jürgen Hartmann
Oststeinbek. Neuer Bürgermeister von Oststeinbek wird der 49-jährige Diplom-Verwaltungswirt Jürgen Hettwer. Bei der Wahl am Sonntag, 8. September, konnte er 2.697 Stimmen (= 75,55 Prozent) auf sich vereinigen. Hettwer, der zurzeit noch Leitender Verwaltungsbeamter in der Gemeinde Siek ist, war der gemeinsame Kandidat der CDU, FPD und OWG. Die SPD hatte keinen eigenen Kandidaten/Kandidatin vorgeschlagen. 117 (3,28 Prozent) der Oststeinbekerinnen und Oststeinbeker wollten dagegen die Einzelbewerberin Uta Kramer als Bürgermeisterin sehen. Und Gabriela Malone, die, obwohl SPD-Mitglied, ebenfalls als Einzelbewerberin angetreten war, erreichte 765 Stimmen (= 21,18 Prozent). Mit 48,95 Prozent war die Wahlbeteiligung etwas höher als 2010, als sie 44,07 Prozent betrug.

„Ein fairer Wahlkampf“

Oststeinbek. „Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen und ich danke allen, die mich in diesem Wahlkampf unterstützt und mir geholfen haben“, sagte Hettwer nach der Bekanntgabe des Ergebnisses im „Kratzmannschen Hof“ vor mehreren hundert Gästen. Er dankte aber auch seinen beiden Mitbewerberinnen für den fairen Wahlkampf. Seine Konkurrentinnen nahmen es sportlich und gratulierten ihm zu seinem eindeutigen Sieg. „Ich freue mich, dass Oststeinbek jetzt einen sehr guten Bürgermeister bekommt. Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn ich noch mehr Stimmen bekommen hätte“, sagte Uta Kramer. Gabriela Malone: „Ich bin Realistin. Dies war eine demokratische Wahl, bei der Jürgen Hettwer gewonnen hat. Für mich geht das Leben ganz normal weiter“. Wann Jürgen Hettwer die Amtsgeschäfte von dem amtierenden Bürgermeister Hans-Joachim Vorbeck übernehmen wird, stand am Wahlabend noch nicht fest. „Wir werden einvernehmlich mit der Gemeinde Siek klären, wann unser jetzt gewählter Bürgermeister dort ausscheiden kann“, so Vorbeck, der seit der Abwahl der ehemaligen Amtsinhaberin Martina Denecke amtierte. Denecke war 2011 von den Oststeinbekern zur Bürgermeisterin gewählt worden. Die Mitarbeiterin der Deutschen Rentenversicherung aus Niedersachsen hatte sich jedoch schnell mit den Parteien und Vereinen überworfen und mit ihrem Führungsstil die Mitarbeiter im Rathaus gegen sich aufgebracht. Im Dezember 2012 wurde sie suspendiert. In diesem März wählten die Bürger Denecke schließlich ab. Die Amtsperiode ist normalerweise auf sechs Jahre ausgelegt.
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