Fußgänger-Überweg weiter in der Diskussion

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Die Sprunginsel, die sich aktuell nur wenige Meter unterhalb des Parkeingangs befindet, könnte möglicherweise versetzt werden Foto: Landeck

Behörden: Abwarten, wie sich Neugestaltung am Steindamm auswirkt

Von Johanna Landeck
Hamm
Die Diskussion um einen Fußgängerüberweg an der T-Kreuzung Moorende und Hammer Steindamm geht in die nächste Runde. Nachdem Anwohnerin Tamara Petersen eine Aktion ins Leben gerufen hat, bei der Unterschriften für einen neuen Überweg gesammelt werden (wir berichteten), hat sich nun auch die Politik in die Thematik eingeklinkt. Yannick Regh, SPD-Bezirksabgeordneter HH-Mitte, nimmt die Sorgen der Anwohner, die in der aktuellen Verkehrssituation eine Gefährdung sehen, ernst: „Ich habe sowohl mit den Bewohnern als auch mit der Polizei gesprochen. Laut Aussagen der Polizei ist es aufgrund der jetzigen Gegebenheiten weder möglich, eine Ampelanlage noch einen Zebrastreifen zu installieren.“ Man habe nun zwei Optionen, so Regh: „Man könnte entweder die Verkehrsinsel, die sich rund 200 Meter weiter südlich befindet, versetzen oder im Idealfall erst einmal abwarten, was die Neuordnung des Hammer Steindamms mit sich bringt.“ Bereits im vergangenen Jahr sollte die Strecke zwischen der Sievekingsallee und dem Kreisel an der Carl-Petersen-Straße erneuert werden. Dabei soll der Fahrradweg auf die Fahrbahn verlegt und die angespannte Parksituation besser strukturiert werden. Zwei Mal ist die Maßnahme bereits verschoben worden, „ich hoffe, dass es aber noch in diesem Jahr mit der Umsetzung losgeht“, sagt Yannick Regh. Auch Rainer Seibert und Hans-Jürgen Siegler von der Straßenverkehrsbehörde setzten auf das Umbauvorhaben: „Wenn die Gelder da sind, wird die Maßnahme definitiv umgesetzt“, so Seibert.
Bis Mitte Oktober würden zudem viele Fahrzeuge den Hammer Steindamm wegen einer Großbaustelle an der Burgstraße als Ausweichstrecke nutzen. Daher sei auch das Verkehrsaufkommen größer. „Nach Beendigen der Bauarbeiten wäre zunächst eine Verkehrszählung sinnvoll“, so Siegler. Die letzten Zahlen stammten aus dem Jahr 2001. Fazit: Die Anwohner dürften sich mit ihrer Forderung noch etwas in Geduld üben müssen. Sobald die Neuordnung der Straße umgesetzt sei, könne man über weitere Maßnahmen nachdenken, so Polizei und Politik.
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1 Kommentar
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e hauck aus Hamm | 29.07.2015 | 22:02  
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