Gedächtnismauer

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Kaum ein Rothenburgsorter nimmt die Gedächtnismauer wahr und weiß schon gar nicht deren Sinn. Foto: Röhe
Rothenburgsort Es ist knapp 80 Zentimeter breit und etwa drei Meter lang: Ein kleines Mauerstück am Ausschläger Elbdeich in Rothenburgsort. Es gehört zu keinem privaten Grundstück, sondern ist der Eingang zum Trauns Park. Ein kleines Schild mit der Aufschrift „Elsbeth und Erich Ritthoff Gedächtnismauer“ ist an dem Mauerwerk befestigt. „Das Schild hab ich noch nie wahr genommen“, sagt eine Spaziergängerin mit Kinderwagen. „Erst recht weiß ich mit dem Namen Ritthoff nichts anzufangen“, ergänzt die junge Mutter. Fakt ist: erst vor wenigen Wochen kam es in Höhe dieser Mauer zu einem Verkehrsunfall, bei dem die Mauer beschädigt und das Schild so stark deformiert wurde, dass es schließlich erneuert wurde. Wir fragten beim Bezirk Mitte nach, wollten wissen, wer Elsbeth und Erich Ritthoff waren, seit wann es die Gedächtnismauer gibt, und wie es mit der Pflege des Mauerstücks aussieht. Auf unsere Fragen gab es diesmal leider keine Antworten. Offenbar liegen der Behörde auch hier keine weiteren Angaben zum Hintergrund der Widmung vor. So bleibt es weiterhin ein Rätsel um die Gedächtnismauer. (mr)
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