Gedenken an die Opfer des Krieges

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Fraktionsvorsitzender Jörn Frommann (v.l.), CDU-Kreisvorsitzende Dr. Herlind Gundelach, Bezirksabgeordneter Holger Schmidt sowie Hubert Krüger und Claus-Jürgen Zolldann. Foto: pi
Rothenburgsort. Am heutigen Sonntag hat die CDU-Bezirksfraktion mit einer Kranzniederlegung vor dem Denkmal Terrassenhaus in Rothenburgsort der Opfer der Bombardierung Hamburgs vor 69 Jahren gedacht.
Initiator Holger Schmidt, Bezirksabgeordneter, hält das Gedenken an die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft für eine Verpflichtung der nachfolgenden Generationen. Die Kranzniederlegung am letzten Juli-Wochenende ist seit Errichtung des Denkmals im Hexenpark (Carl-Stamm-Park) im Jahr 2003 bereits Tradition.
Holger Schmidt: „Der 27. Juli 1943 war ein warmer Sommertag, so wie in der letzten Woche. Aus den engen Wohnvierteln zog es die Menschen in die Parks, Gastwirtschaften, in das Freibad am Hammer Deich oder auf „Kaltehofe“. Stunden später brach ein Inferno ungeahnten Ausmaßes los. Viele der damaligen Opfer haben und hatten keine Gräber.
Hier ist der Ort, um ihrer zu gedenken. Diese kleine Parkanlage, die es damals schon so vor dem Krieg gab, ist ein Stück altes Rothenburgsort, ein Stück alte Heimat.“
Dr. Herlind Gundelach, Senatorin a.D. und CDU-Kreisvorsitzende, verdeutlichte in ihrer kurzen Gedenkrede das Ausmaß der Zerstörung und des Schreckens und fügte weiter an: „Für die Überlebenden mag eine Kranzniederlegung wie eine hilflose Geste wirke und für uns ist es tatsächlich auch in gewisser Weise Ausdruck unserer Sprachlosigkeit. Was wir jedoch damit zeigen können, ist, dass wir die Erinnerung daran wach halten und dass wir alles daran setzen wollen, dass es nie wieder von unserem Land ausgehend Gründe oder Anlässe für solche Ereignisse geben wird. Und wir verstehen die Kranzniederlegung zugleich als Zeichen der Zuneigung und des Respekts vor den Toten wie Überlebenden.“
(pi)
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