Gegen den Strom

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Mit so einem Zusatzschild ist es Radfahrern erlaubt, entgegengesetzt einer Einbahnstraße zu fahren. Foto: Röhe

Diese Einbahnstraßen dürfen Radler in Gegenrichtung nutzen

Hamm/Horn. Radfahren wird immer beliebter. Etwa 13 Prozent aller Wege in Hamburg werden nach Angaben der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (Verkehrsbehörde)  mittlerweile mit dem Rad zurückgelegt. Damit das Radfahren noch attraktiver wird, öffnet die Stadt in ganz Hamburg 195 Einbahnstraßen, die ganz oder teilweise für den Radgegenverkehr freigegeben werden. Entsprechende Verkehrszeichen werden in Kürze von den Bezirksämtern aufgestellt, teilte die Polizei Hamburg mit. „Radfahrern können durch Einbahnstraßen zum Teil erhebliche Umwege entstehen. In der Vergangenheit wurden Einbahnstraßen begutachtet und auf die Möglichkeit überprüft, sie für Radfahrer freizugeben“, sagt Polizeisprecherin Sandra Levgrün. Die Straßenverkehrsbehörden gaben nun 195 Einbahnstraßen zur Öffnung für den Radverkehr in die Gegenrichtung grünes Licht. Die meisten der freigegebenen Straßen liegen in den Stadtteilen Rotherbaum, Blankenese, Bahrenfeld, Mundsburg, Horn und Hamm. Demnächst werden folgende Einbahnstraßen in Hamm und Horn für Radfahrer freigegeben: Chapeaurougeweg, Chateauneufstraße, Von-Graffen-Straße, Dobbelersweg, Dimpfelweg, Döhnerstraße, Droopweg, die Nebenfahrbahn Höhe Wichernsweg in der Eiffestraße, Luisenweg, Wackerhagen, Von-Heß-Weg, Smidtstraße. Für die Öffnung weiterer Einbahnstraßen für den Radverkehr prüften Polizei, Verkehrsbehörden und der Allgemein Deutsche Fahrradclub (ADFC), auch zukünftig die Möglichkeiten. Eine große Rolle spielen dabei besonders die Einbahnstraßen, die zu Schulen, Kindergärten oder Freizeiteinrichtungen führen. (mr)
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