Gespräche über Armut im Alter

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Traf sich ein zweites Mal zur Podiumsdiskussion: Die Bürgerinitiative „Hallo Billstedt“. Foto: mn

Bürgerinitiative „Hallo Billstedt“ traf sich zur zweiten Podiumsdiskussion

Billstedt. Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche veranstaltete die Bürgerinitiative „HalloBillstedt“ eine Podiumsdiskussion zum Thema „UmfAIR-teilen oder Armut im Alter.“
Gäste waren Klaus Wicher, Hamburger Geschäftsführer des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Renate Hercher-Reis (Die Linke), Maximilian Bierbaum (Grüne Jugend Hamburg) und Uwe Böhm (parteilos).
„Das muss unbedingt wiederholt werden,“ war die einhellige Meinung aller, aber vor allem von Klaus Wicher, nachdem am Donnerstag zuvor der erste Diskussionsabend so erfolgreich verlaufen war. Er sah in der Podiumsdiskussion vor allem die Chance, interessierte Bürger direkt vor Ort aufzuklären.
Fragen gab es genug, die schnell beantwortet wurden. Zum Beispiel, dass die deutsche Staatsverschuldung bei rund zwei Billionen Euro liegt, das private Geldvermögen aber rund fünf Billionen Euro ausmacht.
Die Tatsache, dass den Reichen Bürgern in der Bundesrepublik durch die Wirtschaftskrise doch nicht das gesamte Vermögen genommen, sondern die geforderte Abgabe von zehn bis 30 Prozent über zehn Jahre gestreckt werden soll, beruhigte die Diskussionsteilnehmer dann zusehends.
Denn das würde nur eine Abgabe von einem bis drei Prozent des jeweiligen Vermögens pro Jahr bedeuten. (mn)
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