Grundschüler in Mümmelmannsberg bringen Zeitung raus

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Die Schüler der Redaktion haben es geschafft: Die erste Ausgabe der Szene Rahwinkel ist da Foto: Grell

„Szene Rahewinkel“: Von Basketball über Rezepte bis hin zum Zoo ist alles drin

Mümmelmannsberg Bis zum letzten Tag vor der ersten Ausgabe der neuen Schülerzeitung „Szene Rahewinkel“ mussten die Grundschüler um das Erscheinen bangen, denn in Süddeutschland produziert, wollte der erste Druck einfach nicht eintrudeln. Am vergangenen Montag war es dann doch endlich soweit. Die 14 Schüler, die zur Redaktion der „Szene Rahewinkel“ gehören, hielten das erste druckfrische Exemplar in den Händen. „Ein ganz tolles Gefühl“, fanden auch Danya und Sofia, die für das Layout zuständig sind. Die 14 Reporter der Grundschule in Mümmelmannsberg hatten es geschafft und sind richtig stolz auf ihre erste eigene Zeitung. Entstanden ist die Schülerzeitung in den Nachmittagsstunden. Die Schüler können dann freiwillig wählen, an welchen zusätzlichen Angeboten sie teilnehmen möchten. „Obwohl die Kinder immer nach Ende eines Halbjahres einen neuen Kurs belegen könnten, bleiben die meisten dabei“ freut sich Janina Jönsson-Isbeceren, die zusammen mit ihrer Kollegin Meike Cullmann die Redaktion anleitet. Um schon vorab einen Einblick in die Abläufe einer Redaktion und die journalistische Arbeit zu bekommen, hatten die Schüler verschiedene Redaktionen großer Hamburger Zeitungsverlage besucht. „Da haben wir viel über die Arbeit von rasenden Reportern erfahren“. Für 50 Cent (Erwachsene zahlen einen Euro) können die Leser der „Szene Rahwinkel“ jetzt alles über den eigenen Schul-Zoo, die Regeln für ein gutes Basketballspiel, einen gelungenen Mandarinenkuchen und einen Ausflug zum Heidepark erfahren. Geschrieben wurden die Artikel von den Reportern an den schuleigenen Computern. Die meisten Dritt- und Viertklässler kennen sich auch schon so gut am PC aus, dass es neben den Texten auch viele Smilys und andere Animation im Heft zu finden gibt. Aus Kostengründen erscheint die „Szene Rahwinkel“ in schwarz-weiß. „Nur die Titelseite wird immer farbig sein, ansonsten hätten wir das Projekt nicht realisieren können“, betont Meike Cullmann. Ab sofort will die Schülerredaktion aber noch zusätzlich auf die Finanzierung durch Anzeigen bauen. „Im Stadtteil gibt es viele Geschäfte und Institutionen, vielleicht können wir dadurch ein wenig Unterstützung bekommen“. Bei 400 Schülern sind nun zunächst 150 Exemplare bestellt worden. Doch schon nach dem ersten Verkaufstag, an dem die Geldkassette sich rasend schnell füllte, vermuten die
Reporter: „Wir werden nachdrucken müssen“ (kg)
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