Hamburg: Den Stadtteil „aufbäumen“

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Mein Freund, der Baum: Philipp Kroll, hier an der Saarlandstraße, setzt sich für mehr Straßenbäume ein Foto: Barth

Initiative „Unser Winterhude“ sammelt Anwohner-Vorschläge für Baumpflanzungen

Hamburg. Der BUND und Naturschutzbund monieren es, Grüne und CDU kritisieren es, Wochenblattleser ebenso: Es werden zu viele Straßenbäume gefällt und zu wenig Bäume in Hamburg nachgepflanzt. Insbesondere in diesem Jahr schien der Kahlschlag besonders heftig. Die Bürgerinitiative „Unser Winterhude“ will jetzt unter dem Motto „Winterhude bäumt sich auf“ etwas dafür die grüne Lunge in der Stadt tun. „Wir wollen die Winterhuder Bürger, Einzelhändler und Gewerbetreibenden dazu aufrufen, uns Standorte für zusätzliche Straßenbäume im Stadtteil zu benennen“, sagt Philipp Kroll. Der 24-jährige Student ist Sprecher der Initiative. Sie sollten die Standorte möglichst genau beschreiben (also zum Beispiel: Gertigstraße vor dem Haus 44) und wenn möglich angeben, ob dort schon einmal ein Straßenbaum gestanden hat oder nicht. „Natürlich suchen wir auch rund um die Alster und entlang der Kanäle noch Standorte für zusätzliche Bäume“, so Kroll.

Amt plant Nachpflanzungen

Wer also Standorte weiß, an denen Bäume stehen sollten, der schreibe an Philipp Kroll unter info@unser-winterhude.de oder kann eine Postkarte an Philipp Kroll, Mühlenkamp 63B, 22303 Hamburg schicken.
In 2012 wurden 229 Straßenbäume im Bezirk Hamburg-Nord gefällt, ersetzt wurden 143. In 2013 wurden 168 Straßenbäume im Bezirk Hamburg-Nord gefällt, ersetzt wurden 33. Jetzt sollen aber aktuell noch 146 Bäume nachgepflanzt werden, heißt es aus dem Bezirksamt. Die gesammlten Vorschläge für Baumpflanzungen will Philipp Kroll an die Behörde weitergeben. (ba)
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