Hamburg: Frohe Weihnachten

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Die Tradition der Kinderbischöfe – in diesem Jahr Zoe, Felix und Marie (v.l.) – wurde vor 20 Jahren wieder zum Leben erweckt Foto: Malte Betz
Hamburg. Ein Brauch aus dem Mittelalter, vor 20 Jahren wiederbelebt und von ganz besonderer Wirkungsweise: Mit den Kinderbischöfen von der Wichernschule hat Hamburg eine außergewöhnliche „Kirchenvertretung“ in der Vorweihnachtszeit.
„Kinder(rechte) auf der Flucht“ war in diesem Jahr das Thema der Drei. Zoe (11), Felix und Marie (10) - die Fünftklässler, die 2014 für das Amt ausgewählt wurden – erfüllten ihre Aufgabe mit großer Begeisterung (selbst mit Erkältung). Nicht nur beim festlichen Gottesdienst in der kooperierenden Hauptkirche St. Nikolai, den die Drei mit Kindern und Erwachsenen feierten, nahmen sie ihre Aufgabe wahr. Die Kinderbischöfe diskutierten mit Schülern über die Folgen von Angst und Vertreibung. Sie besuchten die Flüchtlingsunterkunft am Mattkamp, sammelten Spenden.
Kindern bei ihren Sorgen und Wünschen zuhören, darauf achten, dass es ihnen gutgeht, aufmerksam werden, wenn in der Nähe ein Junge oder Mädchen möglicherweise nicht gut behandelt wird. Einfach aufeinander aufpassen – das ist ein Gedanke, der besonders zur Weihnachtszeit passt. Und auch darüber-
hinaus.
Verlag und Redaktion des Hamburger Wochenblattes wünschen allen Lesern und Kunden ein frohes Weihnachtsfest!
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